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Fall Nawalny: Maas sieht keine Aufklärungsbereitschaft in Moskau

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat Russland erneut vorgeworfen, nichts zur Aufklärung der Vergiftung des russischen Oppositionellen Alexej Nawalny beizutragen. "Man hat in Russland Möglichkeiten genug gehabt in den letzten Wochen und Monaten, den Teil zur Aufklärung beizutragen, der nur von dort geleistet werden kann. Das ist nicht geschehen und das nehmen wir zur Kenntnis", sagte Maas am Donnerstag nach einem Treffen mit UN-Generalsekretär António Guterres in Berlin. Stattdessen habe man "viele Nebelkerzen gesehen, die aus Moskau abgeschossen" worden seien. Insofern habe man "ernsthafte Zweifel" an der Aufklärungsbereitschaft der russischen Regierung.

Anfang der Woche hatten mehrere Medien Rechercheergebnisse veröffentlicht, nach denen acht russische Geheimdienstagenten den Giftanschlag auf Nawalny verübt haben sollen. Nawalny soll im August mit einem in der Sowjetunion entwickelten chemischen Nervenkampfstoff der Nowitschok-Gruppe vergiftet worden sein. Er war auf einem Inlandsflug zusammengebrochen. Nawalny hält sich nach wie vor in Deutschland zu einer Reha-Maßnahme auf. Er will nach seiner Genesung wieder nach Russland zurückkehren.

Russland wies mehrfach eine Verwicklung in den Fall zurück und betonte, dass alle staatlichen Nowitschok-Bestände vernichtet worden seien, das Rezept aber längst auch im Westen bekannt sei. Der Fall hat die Beziehungen zwischen Berlin und Moskau erheblich belastet.