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Fahrrad-Produktion im ersten Halbjahr gesunken

Frankfurt/Main (dpa) - In Deutschland sind im ersten Halbjahr 2022 weniger Fahrräder montiert worden als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Zum Auftakt der Leitmesse «Eurobike» berichtete der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) am Dienstag in Frankfurt von einem Rückgang um 3 Prozent bei herkömmlichen Fahrrädern und um 1 Prozent bei den E-Bikes. Zusammen wurden den Angaben nach in dem Halbjahr 1,38 Millionen Räder hergestellt nach 1,41 Millionen Stück in der ersten Hälfte des Rekordjahres 2021. Seit 2019 werden in Deutschland mehr E-Bikes gebaut als solche ohne zusätzlichen Antrieb.

Lieferengpässe trüben die Stimmung

Der Handelsverband Zweirad (VDZ) schilderte hingegen zweistellige Umsatzsteigerungen in den Geschäften. Aktuell gehe aber die Kundenfrequenz zurück und insbesondere einfache Räder seien nicht mehr so gefragt. Der Handel vermutet dahinter die hohe Inflation und Sorgen um den Ukraine-Krieg als Gründe.

Nach wie vor leidet die Branche unter Lieferengpässen insbesondere aus Asien. Daran werde sich auch bis Ende des Jahres 2023 nichts ändern, sagte der ZIV-Geschäftsführer, Burkhard Stork. Eine Rückverlagerung der Produktion scheitere bislang oftmals am Mangel an Arbeitskräften. Es sei zudem nicht wahr, dass man derzeit in den Läden keine Fahrräder mehr finde. Es sei aber gerade bei hochwertigen Rädern nicht immer jede Wunschausstattung lieferbar.

Vom 13. bis zum 17. Juli zeigen mehr als 1500 Aussteller in den Frankfurter Messehallen ihre Produkte und Innovationen rund um das Zweirad. Zuvor hatte die Messe 29 Mal in Friedrichshafen am Bodensee stattgefunden. Der neue Standort unterstreiche die Bedeutung des Fahrrads als intelligente Verkehrslösung mit großem Potenzial zur Entlastung der Städte von zu viel Autoverkehr, hieß es dazu vom Fahrradclub ADFC.

Erwartungen wurden auch an Bundesverkehrsminister Volker Wissing gerichtet, der als Schirmherr am Mittwoch auftreten will. Man sei gespannt, welche Neuigkeiten er zur Fahrradpolitik des Bundes im Gepäck habe, erklärte die ADFC-Bundesvorsitzende Rebecca Peters.

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