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Fahne entweiht: Hongkonger Aktivist muss vier Monate ins Gefängnis

·Lesedauer: 1 Min.

HONGKONG (dpa-AFX) - In Hongkong ist ein weiterer junger Demokratie-Aktivist zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Ein Gericht der chinesischen Sonderverwaltungsregion verurteilte den 19 Jahre alten Tony Chung am Dienstag zu vier Monaten Gefängnis. Ihm wurde vorgeworfen, die chinesische Nationalflagge entweiht und an einer illegalen Versammlung teilgenommen zu haben.

Wie Hongkonger Medien berichteten, hatte Chung während der großen Anti-Regierungsproteste im vergangenen Jahr einem Anhänger des Gegenlagers die Flagge entrissen, sie von ihrer Stange gelöst und in die Luft geworfen.

Der junge Aktivist sitzt bereits seit Ende Oktober wegen separater Vorwürfe in Untersuchungshaft. Er wird beschuldigt, gegen das neue Hongkonger Sicherheitsgesetz verstoßen zu haben. Eine Gerichtsverhandlung hierzu ist für den 7. Januar angesetzt.

China hatte Ende Juni ein umstrittenes Sicherheitsgesetz für Hongkong verabschiedet. Es richtet sich gegen Aktivitäten, die China als subversiv, separatistisch oder terroristisch ansieht. Es ist der bisher weitestgehende Eingriff in Hongkongs Autonomie und gibt Chinas Staatssicherheit weitreichende Vollmachten.