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Faeser: Reform bei Einbürgerungen soll Fachkräfte locken

BERLIN (dpa-AFX) -Mit niedrigeren Hürden für die Einbürgerung will die Bundesregierung Anreize für Fachkräfte setzen. "Wir werden die besten Köpfe in der Welt nur gewinnen, wenn sie in absehbarer Zeit voll und ganz Teil unserer Gesellschaft werden können - mit allen demokratischen Rechten", sagte Innenministerin Nancy Faeser (SPD) am Mittwoch in Berlin. Für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands sei ein modernes Staatsangehörigkeitsrecht ein entscheidender Schlüssel.

Zugleich solle die vom Kabinett beschlossene Reform für Teilhabe sorgen. "Wir wollen, dass Menschen, die längst Teil unserer Gesellschaft sind, unser Land auch demokratisch mitgestalten können", sagte Faeser. "Denn unsere Demokratie lebt davon, dass alle mitmachen. Unsere Demokratie braucht Menschen, die sich für sie einsetzen und starkmachen."

Wer gut integriert ist, soll nach dem Beschluss der Bundesregierung künftig einfacher den deutschen Pass bekommen. Weiterhin gelten aber Bedingungen zur wirtschaftlichen und demokratischen Integration. "Wer unsere Werte nicht teilt, kann kein Deutscher werden", sagte Faeser. Auch Mehrstaatigkeit wird zugelassen.

Nach dem Beschluss im Kabinett wird das Gesetz an den Bundestag weitergeleitet. Erst wenn das Parlament zustimmt, kann es in Kraft treten. Faeser sagte, im Idealfall könne das im Januar sein.