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Fachkräftemangel: Verband fordert Entlastung von Lehrern

Patrick Pleul/dpa

Berlin (dpa) - Stefan Düll, der seit dem 1. Juli Präsident des Deutschen Lehrerverbands ist, bezeichnet den Lehrermangel als «gravierend». Er räumt ein, dass der Mangel auch nicht kurzfristig zu beheben sei, auch nicht mit Quereinsteigern. Es werde eine Durststrecke geben. Er warnt zugleich vor Überlegungen einiger Bundesländer, wegen des Lehrermangels die Pflichtstundenzahl zu senken. Damit gerate man in eine Abwärtsspirale bei der Qualität des Unterrichts. «Das kann man unter keinen Umständen so laufen lassen», so Düll.

Er fordert zudem eine Entlastung der Pädagogen von nicht unmittelbar unterrichtsbezogenen Aufgaben gefordert. «Das sind so Dinge wie Datenschutz-Klimbim, da geht es um Gefährdungsbeurteilungen - lauter so Zeug, das uns nur von dem abhält, wofür wir eigentlich da sind, nämlich vom Unterrichten abhält», sagte Düll im ZDF-«Morgenmagazin».

Dürr warnt auch vor Abstrichen bei Ausbildung und Referendariat sowie vor Kürzungen der Bildungsausgaben. Es sei zu befürchten, dass Bundesländer dem Weg des Bundes zu Kürzungen folgten. Zugleich appellierte er an junge Menschen, Lehrerin oder Lehrer zu werden. Das sei ein schöner Beruf. «Nichts ist nachhaltiger als gute Bildung», unterstrich Düll.