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Facharzt sieht Helmpflicht für E-Scooter kritisch

BERLIN (dpa-AFX) -Eine Helmpflicht für E-Scooter sieht ein Experte für Unfallchirurgie kritisch. "Helm ist nicht gleich Helm. Eine Helmpflicht löst nur bedingt das Problem", sagte Christopher Spering, Leiter des Bereichs Prävention bei der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie, auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Die Situation mit den elektrischen Tretrollern lässt sich seiner Einschätzung nach nicht mit der Gurtpflicht in anderen Fahrzeugen vergleichen. "Diese werden durch den Tüv geprüft, Helme nicht", sagte Spering, der auch Oberarzt an der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie der Universitätsmedizin Göttingen ist. Der Helm habe eine Ablaufzeit und solle demnach alle fünf Jahre erneuert werden.

Auch der richtige Schutz für den Kopf sei relevant. "So braucht ein E-Bike-Nutzer einen anderen Helm als jemand, der mit einem E-Scooter fährt", erklärte Spering.

2019 wurden E-Scooter in Deutschland zugelassen. Anfangs habe es Spering zufolge viele Verrenkungsbrüche gegeben, diese seien jetzt seltener. Bei Geschwindigkeiten bis zu 20 Stundenkilometern komme es immer wieder zu schwerwiegenderen Unfällen von E-Scooter-Fahrer. Beim Wegknicken auf dem elektrischen Tretroller werden häufig nicht nur die Bänder verletzt oder Verstauchung erlitten. "Das führende bleibt das Schädelhirntrauma mit zum Teil schwerwiegenden Blutungen im Kopf", berichtet der Facharzt für Chirurgie.