Werbung
Deutsche Märkte schließen in 6 Stunden 30 Minuten
  • DAX

    18.605,07
    -72,80 (-0,39%)
     
  • Euro Stoxx 50

    5.010,85
    -19,50 (-0,39%)
     
  • Dow Jones 30

    38.852,86
    -216,74 (-0,55%)
     
  • Gold

    2.347,50
    -9,00 (-0,38%)
     
  • EUR/USD

    1,0841
    -0,0019 (-0,17%)
     
  • Bitcoin EUR

    62.549,62
    -264,42 (-0,42%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.458,63
    -26,06 (-1,76%)
     
  • Öl (Brent)

    80,51
    +0,68 (+0,85%)
     
  • MDAX

    26.871,66
    -263,00 (-0,97%)
     
  • TecDAX

    3.390,06
    -20,77 (-0,61%)
     
  • SDAX

    15.088,89
    -60,61 (-0,40%)
     
  • Nikkei 225

    38.556,87
    -298,50 (-0,77%)
     
  • FTSE 100

    8.241,11
    -13,07 (-0,16%)
     
  • CAC 40

    8.011,07
    -46,73 (-0,58%)
     
  • Nasdaq Compositive

    17.019,88
    +99,08 (+0,59%)
     

Facebook-Konzern erwägt dezentrale Twitter-Alternative

MENLO PARK (dpa-AFX) -Der Facebook-Konzern Meta US30303M1027 denkt über eine Twitter-Alternative nach. "Wir erwägen ein eigenständiges dezentrales Online-Netzwerk für Text-Updates", teilte ein Meta-Sprecher in der Nacht zum Samstag unter anderem der Website "The Register" mit und bestätigte damit Medienberichte. Man glaube, dass es Chancen für einen Ort gebe, an dem unter anderem Personen des öffentlichen Lebens "Updates über ihre Interessen teilen können".

Als dezentral aufgebauter Dienst - eine Art Netzwerk aus kleineren Netzwerken - würde ein Meta-Angebot der bereits existierenden Twitter-Alternative Mastodon ähnlich sein. Die indische Website "Moneycontrol", die am Freitag als erste über das Projekt berichtet hatte, schrieb auch, dass die Meta-App mit Mastodon und anderen Angeboten kompatibel sein könnte.

Auch Twitters Mitgründer und langjähriger Chef Jack Dorsey arbeitet an einem ähnlichen dezentralen Dienst mit dem Namen Bluesky, der bisher von ausgewählten Nutzern getestet werden kann. Meta mit mehreren Milliarden Nutzern in seinen Apps könnte eine bessere Position für eine Twitter-Alternative haben als andere.

Twitter geht nach der 44 Milliarden Dollar schweren Übernahme durch Elon Musk durch eine turbulente Zeit. Der Tech-Milliardär beklagte einen Einbruch der Werbeeinnahmen und entließ inzwischen mehr als die Hälfte der einst rund 7000 Beschäftigten. Er ließ kontroverse Nutzer vor allem aus dem rechten politischen Spektrum wie Ex-Präsident Donald Trump und dessen Weggefährten auf die Plattform zurückkehren. In den vergangenen Wochen gab es mehrere Störungen auf der Plattform, die laut Medienberichten auch von den Stellenstreichungen begünstigt worden sein könnten.