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Facebook-Aktie sackt trotz sattem Umsatzplus leicht ab

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New York (dapd). Nicht zuletzt dank kräftiger Zuwächse im Geschäft mit mobilen Diensten haben Facebooks Geschäftszahlen im vierten Quartal die Erwartungen der Wall Street übertroffen. Der Umsatz stieg um satte 40 Prozent von 1,13 Milliarden auf 1,59 Milliarden Dollar (1,18 Milliarden Euro), wie das weltweit größte soziale Netzwerk am Mittwoch mitteilte. Ohne Sonderausgaben verdiente der Online-Riese 17 Cent pro Aktie. Analysten hatten mit einem Plus von 15 Cent pro Aktie bei 1,51 Milliarden Dollar Umsatz gerechnet. Trotzdem gab der Aktienkurs des Unternehmens leicht nach.

Als Gewinn für den Zeitraum von Oktober bis Dezember wurden 64 Millionen Dollar (47,6 Millionen Euro) oder drei Cent pro Aktie angegeben. Im Vorjahreszeitraum und damit vor ihrem Börsengang hatte die US-Firma als privates Unternehmen noch 360 Millionen Dollar (268 Millionen Euro) beziehungsweise 14 Cent je Aktie eingestrichen.

"Wir starten 2013 mit gutem Schwung und werden weiter investieren, um unser Ziel eines stärkeren, wertvolleren Unternehmens zu erreichen", hieß es in einer Stellungnahme von Firmengründer und Vorstandschef Mark Zuckerberg. "Immer mehr Menschen begreifen, dass mobile Geschäfte eine große Gelegenheit für uns sind", fügte er in einer Konferenzschaltung mit Analysten hinzu. "Wir können mehr Menschen erreichen, die unsere Dienste wiederum stärker nutzen. Und ich denke, dass wir in der Lage sein werden, mehr Geld mit jeder Minute zu machen, die diese Leute auf mobilen Geräten mit unseren Angeboten verbringen."

Zwei Drittel aller Seitenaufrufe von unterwegs

Tatsächlich gehört eben jenes "mobile business" zu den größten Herausforderungen für Facebook (NasdaqGS: FB - Nachrichten) . Die meisten Nutzer loggen sich von mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablet-Computern in das soziale Netzwerk ein. Die monatliche Nutzerbasis ist binnen eines Jahres um ein Viertel auf 1,06 Milliarden gestiegen, wobei zwei Drittel der Seitenaufrufe von unterwegs getätigt werden. Die Werbeeinnahmen aus dem Mobilgeschäft bezifferte die Firma im vierten Quartal auf 306 Millionen Dollar (227 Millionen Euro) - 14 Prozent mehr als noch zwischen Juli und September. Allerdings hatte Facebook das Geschäftsfeld auch erst vor neun Monaten für sich erschlossen.

"Alles fiel etwas besser aus als erwartet", resümierte Analyst Michael Pachter vom Finanzdienstleister Wedbush Securities nach Vorstellung der neuesten Geschäftszahlen. "Ich sehe nichts, was mich dazu veranlassen würde, Unternehmenspapiere abzustoßen." Dennoch fiel der Kurs der Facebook-Aktie nachbörslich um 68 Cent oder 2,2 Prozent auf 30,56 Dollar. Bei Handelsschluss lagen die Firmenpapiere rund 60 Prozent über ihrem Wert bei Verkündung der vorherigen Quartalszahlen. Der ursprüngliche Ausgabepreis ist damit aber immer noch nicht erreicht: Er lag seinerzeit bei 38 Dollar.

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