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F1 in Saudi Arabien? Das sagen die Protagonisten

SID
·Lesedauer: 2 Min.

Die Protagonisten der Formel 1 haben bezüglich eines geplanten Grand Prix in Saudi-Arabien eine deutliche Positionierung vermieden.

"Ich kenne mich nicht genug mit der aktuellen Menschenrechtslage in Saudi-Arabien aus. Aber der Sport hat die Kraft, Dinge zu verändern", sagte Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton.

Sport sei "immer positiv" und trage "eine positive Botschaft" in die Welt, erklärte Ferrari-Teamchef Mattia Binotto ebenfalls am Rande des Großen Preises der Emilia-Romagna in Imola (Sonntag, 13.10 Uhr).

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Binottos Red-Bull-Pendant Christian Horner sagte: "Wir haben einen Vertrag unterschrieben, überall zu fahren. Keinen, laut dem wir mitbestimmen dürfen, wo wir fahren."

Grundsätzlich vertraue er bei der Wahl der Schauplätze der Formel-1-Führung, sagte der Brite.

Formel 1 plant Rekordsaison

Der Rennkalender für 2021 ist zwar noch nicht offiziell präsentiert, doch nach dem Treffen der Verantwortlichen am Montag in Portimao/Portugal drangen die Eckdaten an die Öffentlichkeit.

Geplant ist eine Rekordsaison mit 23 Rennen: die 22 Läufe, die vor Ausbruch des Coronavirus für 2020 geplant waren - Deutschland ist nicht dabei - sowie ein neuer Grand Prix im kommenden Oktober in Dschidda.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International kritisierte sogleich den nächsten Versuch des umstrittenen Königreichs, durch Sport-Großereignisse sein Image "reinzuwaschen".

In Saudi-Arabien fanden in den vergangenen Monaten und Jahren unter anderem das Finale um den spanischen Fußball-Supercup, eine Box-Weltmeisterschaft im Schwergewicht und die Rallye Dakar statt.

"Trotz der Schlagzeilen, dass saudische Frauen endlich Autofahren dürfen, ohne eingesperrt zu werden, haben die Verantwortlichen erst neulich einige führende Frauenrechtsaktivisten eingesperrt und gefoltert", teilte Amnesty International mit: "Sollte es einen Grand Prix geben, dann sollte die Formel 1 zumindest darauf bestehen, dass alle Verträge die arbeitsrechtlichen Standards einhalten und dass alle Rennevents für jeden ohne Diskriminierung zugänglich sind."