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Du fürchtest die Rente mit 70? Ich auch, doch hier sind 3 Auswege für uns beide

·Lesedauer: 3 Min.
Rente nachdenklicher Mann prüft Unterlage

Die Rente mit 70 ist zumindest schon einmal in der Diskussion. Für mich definitiv ein schlechtes Zeichen. In der Regel zeigt sich, dass solche Pläne häufig ein wenig Zeit brauchen, bis sie Realität werden. Dass die Regelaltersgrenze nach hinten verschoben werden kann, das weiß ja sogar ich mit meinen doch noch recht jungen Jahren.

Fürchtest du die Rente mit 70? Ganz ehrlich: Es wäre fast schon fahrlässig, es nicht zu tun. Wie viele Arbeitnehmer können es wirklich schaffen, in einem so hohen Alter noch ihrer Berufswahl nachzugehen? Es könnte sich jedenfalls noch mehr anbieten, die Augen bei der Berufswahl offen zu halten. Ich könnte mir jedenfalls kaum noch vorstellen, mit kurz vor der 70 beispielsweise noch ein Dach zu decken.

Aber lassen wir diese Gedankenspiele. Wichtiger könnte sein, was folgt, wenn man die Rente mit 70 fürchtet. Für mich ist jedenfalls klar: Eine eigene Vorsorge muss her, um sich diesem Schicksal entziehen zu können. Hier sind meine drei Top-Favoriten, um dem entgegenzuwirken.

Rente mit 70: Regelmäßig sparen und investieren

Vielleicht ein, zwei Dinge vorab: Die Rente mit 70 ist erst in der Diskussion und unter anderem hat das Institut der Deutschen Wirtschaft gefordert, dass ab dem Jahre 2052 ein solches Szenario ihrer Empfehlung nach Realität sein sollte. Zumindest wirtschaftlich gesehen.

Die gute Nachricht ist: Das könnte entsprechend eher die Jüngeren betreffen. Eine zweite gute Nachricht: Dass gerade diese Generation noch vorsorgen kann. Wer von jetzt bis zu diesem Zeitraum, der immerhin noch 30 Jahre entfernt liegt, stets einen Anteil von 10 oder 20 % seines Einkommens beiseitelegt, der könnte das Fundament für eine frühere Rente legen. Rente mit 70 musss dann zumindest nicht zwangsläufig sein.

Wobei es einen Faktor gibt, der überaus entscheidend ist: Nämlich auch das Investieren und die Rendite. Wenn wir von einem durchschnittlichen Nettoeinkommen von ca. 24.000 Euro im Jahre 2021 ausgehen und alleine hiervon 2.400 Euro sparen, so könnte das auf 30 Jahre ein Fundament sein, um ein Vermögen anzuhäufen. Immerhin läge der eigene Einsatz unter dieser Prämisse bei ca. 72.000 Euro.

Lass dir vom Zinseszinseffekt helfen

Die Rente mit 70 kann alleine mit 72.000 Euro natürlich nicht aufgefangen werden. Allerdings könntest du dir als smarter Sparer, wie gesagt, von Rendite und dem Zins- und Zinseszinseffekt helfen lassen. Gerade über längere Zeiträume wie drei Jahrzehnten könnte das einen überaus entscheidenden Unterschied machen.

Wenn wir davon ausgehen, dass du in jedem Jahr eine durchschnittliche Rendite von 7 % pro Jahr erhältst, so würde dein Vermögen rein rechnerisch auf über 282.000 Euro anwachsen. Das könnte schon eher ein Fundament sein, um einige Jahre früher in Rente zu gehen.

Die Rente mit 70 muss daher kein Szenario für dich als smarter, weitsichtiger Planer sein. Wenn du früh genug sparst und investierst, könntest du ein solches Szenario abwenden. Das ist eine erste, wichtige Erkenntnis.

Rente mit 70: Begreife die Situation!

Die Rente mit 70 scheint zu guter Letzt in der Diskussion zu sein. Wie gesagt: Für mich ein eher schlechtes Zeichen. Das bedeutet, dass man als Foolisher Sparer und Investor außerdem die Situation begreifen sollte. Sowie die Möglichkeiten, was das für den eigenen Ruhestand im eigenen Job bedeuten könnte.

Verantwortungsvoll zu planen und sich eben nicht auf eine vermeintlich sichere Rente zu verlassen, das dürfte wichtig sein. Sowie diszipliniert daran zu arbeiten, die eigenen Ziele zu verwirklichen. Ganz ehrlich: Ich möchte jedenfalls nicht mit 69 noch zwangsweise arbeiten müssen, sondern hätte lieber deutlich mehr Selbstbestimmung als Optionen offen.

Der Artikel Du fürchtest die Rente mit 70? Ich auch, doch hier sind 3 Auswege für uns beide ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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