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Für GM-Chefin Barra ist die Wahl von Biden zum US-Präsidenten besonders wichtig

·Lesedauer: 2 Min.

GM-Chefin Mary Barra hatte unter Trump eine besonders schwierige Beziehung zum US-Präsidenten. Mit Biden trifft sie im Weißen Haus auf einen alten Bekannten.

Der Blick von GM-Chefin Mary Barra ist in diesen Tagen weniger auf Detroit als auf Washington gerichtet. Die 58-Jährige wird sich bald auf einen neuen Präsidenten einstellen müssen. Mit Joe Biden trifft die Auto-Managerin einen alten Bekannten, der sich trotz drohender Steuererhöhungen als Alliierter erweisen könnte.

Für fast alle CEOs ist es wichtig, wer im Weißen Haus sitzt. Aber Mary Barra hatte gerade unter Donald Trump eine ganz besonders schwierige Beziehung zum US-Präsidenten. Ob es um den Abbau von Arbeitsplätzen ging, den Umweltschutz oder um Beatmungsgeräte für die Coronakrise: Barra schaffte es, bei Trump innerhalb kürzester Zeit ein Wechselbad der Gefühle auszulösen.

Dieser reagierte mal mit überschwänglichem Lob, mal mit größter Abneigung. Mal war Barra für ihn die Retterin der Stunde, dann wieder die Buhfrau der Nation. Als Trump antrat, saß sie in seinem Expertenrat. Später brachte sie ihn mit Jobabbau in Rage. Nun muss sich Barra mit Biden auf einen neuen, alten Bekannten einstellen, der GM gut kennt, dessen Politik ihr allerdings sowohl schaden als auch nützen könnte.

Joe Biden hat nach der Finanzkrise als Vizepräsident die staatliche Rettung von GM begleitet. Als Barra 2014 zur Vorstandsvorsitzenden des Autokonzerns aufgestiegen war, besuchte er sie auf der Automesse in Detroit und tourte mit ihr durch das GM-Werk.

In seinem Wahlkampf in Michigan betonte Biden immer wieder seine Rolle bei der GM-Rettung: „Präsident Obama und ich haben die Autoindustrie gerettet und Michigans Wirtschaft geholfen, sich zu erholen“, tönte er dort. Mit einem knappen Vorsprung sicherte er sich den Bundesstaat in der jüngsten Wahl vor allem dank der Stimmen aus Detroit.