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Fünf Themen des Tages: UBS streicht Jobs, Chipmangel gefährlich

·Lesedauer: 4 Min.

(Bloomberg) -- UBS beginnt mit Stellenstreichungen, EZB warnt vor Stabilitätsrisiken, europäische Aktien fallen, Chip-Knappheit kreiert “Gefahrenzone” und was Elon gibt, das nimmt er. Marktteilnehmer könnte heute beschäftigen:

UBS beginnt mit Stellenstreichungen

Die UBS hat einen breit angelegten Stellenabbau in ihren größten Geschäftsbereichen eingeleitet, um in den nächsten drei Jahren umgerechnet 820 Millionen Euro einzusparen. Informierten Kreisen zufolge werden Positionen in der Investmentbank, dem Wealth Management und dem Geschäft in der Eidgenossenschaft gestrichen. Der Abbau betreffe Managing Directors wie Juniors. Allein in der Schweiz sollen in den nächsten drei Jahren bis zu 700 Stellen wegfallen, der Großteil davon im Corporate Cost Center. Etwa 200 Jobs sind im Wealth Management betroffenund in der Schweizer Banksparte für Privat- und Firmenkunden. Hinzu kommen noch rund 125 Stellen im Rahmen eines früheren Umbaus der Vermögensverwaltung. Die Bank wollte sich auf Anfrage nicht äußern.

EZB warnt vor Stabilitätsrisiken

Die EZB - die zweistellige Wachstumsraten der Geldmenge M3 in den Anfangsmonaten des Jahres zu verantworten hat - sieht erhöhte Risiken für die Finanzstabilität in der Eurozone. Gründe dafür seien unter anderem der “bemerkenswerte Überschwang” an den Finanzmärkten. Die Formulierung, angelehnt an die berühmte Bemerkung des ehemaligen Fed-Chefs Alan Greenspan zum “irrationalen Überschwang” während der Dotcom-Blase, unterstreicht die wachsende Sorge, dass die fiskalischen und geldpolitischen Anreize zur Bekämpfung der Krise zunehmend Ungleichgewichte aufbauen. Der Bericht weist auch auf “Überschwang” bei Kryptowährungen hin, die teilweise als Schutz gegen die von den Notenbanken angeheizte Inflation gekauft werden: “Der Anstieg des Bitcoin-Kurses stellt frühere Finanzblasen wie die ‘Tulpenmanie’ und die Südseeblase im 16. und 17. Jahrhundert in den Schatten.”

Europäische Aktien fallen

Europäische Aktien sind am Mittwoch inmitten von Sorgen über das Aufflackern von Covid-19 in einigen Ländern und Versorgungsengpässen abgerutscht. Die Überschwang-Kommentare der EZB lasteten ebenfalls auf dem Handel. Der Stoxx Europe 600 Index lag gegen Mittag knapp 1% im Minus, angeführt von Bergbauunternehmen. “Die Inflation fängt an, die Märkte zu verunsichern und eine höhere Makro-Volatilität ist zu erwarten”, schrieben Barclays-Analysten um Emmanuel Cau in einer Notiz. “Aber solange die Gewinne wachsen und die Zentralbanken mit der gebotenen Vorsicht agieren, denken wir, dass Aktien weiter steigen werden und während Rückschlägen gekauft werden sollte”. In Deutschland stürzte Börsen-Debütant Suse am ersten Handelstag um bis zu 11% gegenüber dem IPO-Preis ab, drehte jedoch kurz darauf ins Plus.

Chip-Knappheit in ‘Gefahrenzone’

Die Engpässe in der Halbleiterindustrie, die Automobilhersteller und Unterhaltungselektronikunternehmen beuteln, werden immer schlimmer und erschweren die Erholung der Weltwirtschaft. Die Vorlaufzeiten für Chips, also die Zeitspanne zwischen Bestellung und Lieferung, sind im April auf 17 Wochen gestiegen, was darauf hindeutet, dass Verbauer immer verzweifelter versuchen, sich Nachschub zu sichern. Es ist die längste Wartezeit, seit Susquehanna Financial Group 2017 mit der Erhebung dieser Daten begann. Die Chip-Knappheit habe die “Gefahrenzone” erreicht, hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Untersuchung. Taiwans Regierung will trotz jüngst verschärfter Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie ihr Bestes geben, die Welt mit Halbleitern zu versorgen.

Was Elon gibt, das nimmt er

Bitcoin hat alle Gewinne wieder abgegeben, die nach der Ankündigung vom 8. Februar aufgelaufen waren, dass Tesla Bargeld verwenden würde, um die digitale Münze zu kaufen und sie als Zahlungsmittel für seine Elektroautos akzeptiere. Die weltgrößte Kryptowährung ist um etwa 40 % von ihrem Rekordwert von fast 65.000 Dollar gefallen und handelte am frühen Mittwoch unter 40.000 Dollar, also dort, wo er vor der erwähnten Ankündigung lag. Angetrieben wird die Volatilität von Tesla-Chef Elon Musk selbst, der Krypto-Fans letzte Woche mit der Ankündigung überraschte, dass das Unternehmen Bitcoin aus Klimaschutzgründen nun doch nicht mehr als Zahlungsmittel akzeptieren würde. Am Dienstag bekräftigte die People’s Bank of China, dass digitale Token nicht als Zahlungsmittel verwendet werden können. “Elon Musk treibt den Handel in der Kryptowelt an und sorgt für Ärger, nicht zum ersten Mal und ich kann mir nicht vorstellen, dass es das letzte Mal war,” sagte Fiona Cincotta, Senior Financial Markets Analyst bei City Index.

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©2021 Bloomberg L.P.

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