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Fünf Themen des Tages: Corona-Hygienetheater, Wetten auf Laschet

·Lesedauer: 4 Min.

(Bloomberg) -- Musk stabilisiert Bitcoin, das Büro ruft, europäische Aktien verlieren, Hygienetheater bei Corona, und Wettmarkt sieht Laschet als Bundeskanzler. Marktteilnehmer könnte heute beschäftigen:

Musk stabilisiert Bitcoin

Bitcoin hat sich am Montag beruhigt nach einer Mitteilung von Elon Musk, dass Tesla seine Bestände an dem Token nicht reduziert habe. Damit stellte er frühere Kommentare klar, die zu implizieren schienen, dass der Elektroautohersteller seinen Anteil verkauft habe oder dies tun könne. Die größte digitale Währung handelte am Montagmorgen über 44,000 Dollar. Zuvor war der Token auf 42,185 Dollar abgerutscht, der niedrigste Stand seit Februar. Der Tesla-CEO hatte die letzten Tage damit verbracht, sich auf Twitter mit Kritikern seiner Entscheidung zu duellieren, die Akzeptanz von Bitcoin-Zahlungen aufgrund von Umweltbedenken auszusetzen. Am Sonntag schien der Milliardär einem Posting zuzustimmen, in dem gefordert wurde, dass Tesla sich von seinem zeitweise bis zu 1,5 Milliarden Dollar schweren Bitcoin-Bestand trennen sollte.

Das Büro ruft

Des einen Freud ist des anderen Leid. Bei deutschen Banken laufen Überlegungen, wie es künftig mit Homeoffice weitergehen soll. Bei der BayernLB ist nach Ansicht von Treasury-Chef Josef Gruber in seinem Bereich auf Dauer eine hohe Homeoffice-Quote wie zuletzt kaum machbar. Neben regulatorischen Gründen spräche die Personalentwicklung dafür, dass nach dem Abklingen der Coronakrise ein Großteil der Mitarbeiter wieder am Büroschreibtisch sitzen sollte. Im Handel etwa “können es viele junge Kollegen nicht erwarten, wieder in den Handelsraum zurückzukehren”, so Gruber. Anderenorts ist das Zuhause als Arbeitsort so beliebt, dass Banken Mitarbeitern Heimarbeit-Kontingente gewähren. An der Wall Street bereiten sich derweil Banken und ihre Dienstleister auf die Rückkehr der Normalität vor.

Europäische Aktien verlieren

Europäische Aktien haben ihre Eröffnungsgewinne abgegeben und rutschten in den negativen Bereich, da anhaltende Inflationssorgen auf der Stimmung lasten. Der Stoxx Europe 600 Index lag gegen Mittag um rund 0,2% im Minus, wobei Reiseaktien, Energie und der Technologiesektor die Verluste anführten. Investoren erwarten jedoch immer noch, dass Europa allgemein von einer Rotation in billigere Bereiche des Marktes profitieren wird. “Die Erholung wird sich fortsetzen, und es kann zu Rückschlägen kommen”, sagte Arnab Das von Invesco und verwies auf die zunehmenden Impfungen gegen das Coronavirus in Kontinentaleuropa. “Damit werden wir die gleiche Art von Prozess haben, bei dem Anleiherenditen steigen, selbst wenn sich die Inflation als vorübergehend erweist”. In Deutschland fielen Bayer aufgrund eines juristischen Rückschlags im Zusammenhang mit dem Unkrautvernichtungsmittel Roundup. Zalando, die es auf Goldmans Conviction-Liste schafften, stiegen.

Hygienetheater bei Corona

Gesundheitsbehörden akzeptieren nun, was Forscher seit über einem Jahr sagen: Das Coronavirus kann sich über die Luft verbreiten und gefilterte Innenraumluft ist ein entscheidender Faktor bei der Bekämpfung der Pandemie. Die Aufrüstung von Lüftungseinrichtungen in Gebäuden sei heute so wichtig wie einst die Ausbesserung der öffentlichen Wasserversorgung, heißt es aus der Wissenschaft. “Ein falsches Narrativ dominierte die öffentliche Diskussion über ein Jahr lang”, sagte Raina MacIntyre von der University of New South Wales in Sydney. “Dies führte zu einem Hygienetheater - Schrubben von Händen und Oberflächen für wenig Gewinn.” In Deutschland sind mittlerweile rund 40 Millionen Impfungen verabreicht worden, in drei Monaten sollten drei Viertel der Bevölkerung geimpft sein.

Wettmarkt sieht Laschet als Kanzler

Die Chance des Unionskandidaten Armin Laschet, ins Kanzleramt einzuziehen, ist bei den Buchmachern seit vergangener Woche auf 57,1% von 56,4% gestiegen. Die Chance von CDU und CSU, bei der Bundestagswahl am 26. September die meisten Stimmen zu erhalten, liegt im Wettmarkt unterdessen unverändert bei 74,1%, die der Grünen sinkt auf 30,6%. Die Chance von Grünen-Kandidatin Annalena Baerbock, die das Fliegen verteuern will und zu deren Lebenslauf es Unklarheiten gab, die Nachfolgerin von Angela Merkel zu werden, liegt im Markt unverändert bei 19,2%. In den Umfragen läuft es für die Grünen besser: Laut Insa konnte die Partei den Rückstand auf die Union auf einen Prozentpunkt verringern und liegt nun bei 24%. Die SPD gewann einen Punkt auf 16%, die AfD stieg um einen Punkt auf 12%, die FDP verlor einen Punkt auf 11% und die Linke verlor einen halben Punkt auf 7%.

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