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Führungskrise bei OpenAI: Neue Recherchen zeigen, welche Rolle CTO Mira Murati beim Rauswurf von Sam Altman spielte

Sam Altman and Mira Murati. - Copyright: PATRICK T. FALLON/Getty Images
Sam Altman and Mira Murati. - Copyright: PATRICK T. FALLON/Getty Images

Es ist immer noch unklar, was genau vor sich ging, bevor OpenAI-CEO Sam Altman im November abrupt aus dem Unternehmen entlassen wurde – nur um nach weniger als einer Woche wieder zurückzukehren. Doch nun veröffentlichte die "New York Times" in einem Bericht weitere Details.

Bei der Bekanntgabe seines Ausscheidens erklärte der Vorstand von OpenAI, dass er "kein Vertrauen mehr in seine Fähigkeit hat, OpenAI weiterhin zu leiten" und dass er "in seiner Kommunikation nicht durchgängig offen war." Diese vage Erklärung warf jedoch nur noch mehr Fragen auf, die auch nach seiner Rückkehr noch nicht geklärt waren.

Die "New York Times" berichtete am 7. März unter Berufung auf ungenannte Quellen, dass die Chief Technology Officer des Unternehmens, Mira Murati, im Oktober gegenüber Vorstandsmitgliedern – und in Form einer Mitteilung auch gegenüber Altman selbst – Bedenken über Altmans Führungsstil geäußert haben soll.

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Die Quellen sagten der "Times", ihr Verhalten habe dazu beigetragen, dass der Vorstand Altman aus dem Unternehmen drängte.

Murati übernahm nach Altmans Abgang für kurze Zeit den Posten der Interims-CEO.

Muratis Anwalt bestreitet die Vorwürfe

In einer Erklärung an die "Times" nach der Veröffentlichung sagte Muratis Anwalt Marc H. Axelbaum: "Die Behauptungen, dass sie sich an den Vorstand gewandt hat, um die Entlassung von Herrn Altman im letzten Jahr zu erwirken, oder dass sie die Handlungen des Vorstands unterstützt hat, sind schlichtweg falsch. Sie war damals perplex über die Entscheidung des Vorstands, ist aber nicht überrascht, dass einige ehemalige Vorstandsmitglieder nun versuchen, die Schuld auf sie zu schieben."

Die "Times" berichtete, dass sie nicht die einzige Führungskraft war, die mit Altman unzufrieden war. Ilya Sutskever, ein Mitbegründer und leitender Wissenschaftler von OpenAI, habe im Oktober ebenfalls Probleme mit einigen Mitgliedern des Vorstands angesprochen, heißt es in dem Bericht.

Einige Vorstandsmitglieder waren besorgt, dass Sutskever und Murati OpenAI verlassen könnten, wenn sie nicht etwas gegen Altman unternähmen, so die "Times".

Die Anwaltskanzlei WilmerHale veröffentlichte einen Bericht, der auf ihrer Untersuchung der Vorgänge um Sam Altmans Ausstieg und Rückkehr basiert.

OpenAI, Murati und Sutskever reagierten nicht sofort auf Anfragen von Business Insider, die am 7. März verschickt wurden.

Murati behauptet, sie und Altman hätten eine "starke und produktive Partnerschaft"

In einer Erklärung an die "Times" sagte ein OpenAI-Sprecher, dass Murati und der Rest des Führungsteams Altman gleich nach seinem Ausscheiden gebeten hätten, als CEO zurückzukehren.

"Die starke Unterstützung durch sein Team unterstreicht, dass er ein effektiver CEO ist, der offen für unterschiedliche Standpunkte ist. Der bereit ist, komplexe Herausforderungen zu lösen und der sich um sein Team kümmert", so die Sprecherin Hannah Wong gegenüber der "Times".

Der Anwalt von Sutskever sagte dem Magazin, es sei "kategorisch falsch", dass er dem Vorstand gegenüber Bedenken geäußert habe.

Am Freitag, den 8. März, postete Murati auf X einen Screenshot einer Slack-Nachricht, die sie an die OpenAI-Mitarbeiter geschickt hatte. Darin bestritt sie den "Times"-Artikel und sagte, dass sie und Altman eine "starke und produktive Partnerschaft" haben und dass sie "sich nicht gescheut hat, ihm direkt Feedback zu geben."

Lest den Originalartikel auf Business Insider

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