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Darum führt die Lufthansa in diesem Winter 18.000 "sinnlose Flüge" durch, obwohl sich das wirtschaftlich nicht rechnet

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Die Lufthansa hat rund 33.000 Flüge aus ihrem Winterflugplan gestrichen, nachdem auch wegen der Omikron-Variante die Buchungen eingebrochen waren, berichtet der Hessische Rundfunk (HR).

18.000
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Hinzu kommen weitere 18.000 Flüge, die gestrichen werden sollten, aber trotzdem abheben. "Leider müssen wir diese 18.000 sinnlosen Flüge durchführen", teilte ein Unternehmenssprecher dem HR mit. 

"Nutze oder verliere"

Der Grund: Andernfalls droht der Verlust von Start- und Landerechten in Europa. Diese würden, wie der HR berichtet, von der EU nach dem Prinzip "nutze oder verliere" vergeben. Die Lufthansa könne sich einen Verlust dieser Start- und Landerechte nicht erlauben, so der Unternehmenssprecher zum HR. 

Dem Bericht nach müssen Fluggesellschaften wie die Lufthansa die Hälfte aller Flüge durchführen. Der Verlust der Rechte würde zu Chaos im Flugplan und zu Verzögerungen für die Passagiere führen. 

Und so fliegt die Lufthansa in diesem Winter 18.000-mal mit teils kaum belegten Maschinen, obwohl sie nicht nur wirtschaftlich, sondern auch klimatechnisch, sinnlos sind.

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