Werbung
Deutsche Märkte schließen in 3 Stunden 34 Minuten
  • DAX

    18.113,41
    -18,56 (-0,10%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.906,46
    -9,01 (-0,18%)
     
  • Dow Jones 30

    38.834,86
    +56,76 (+0,15%)
     
  • Gold

    2.344,50
    -2,40 (-0,10%)
     
  • EUR/USD

    1,0754
    +0,0010 (+0,10%)
     
  • Bitcoin EUR

    60.586,90
    -262,08 (-0,43%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.381,58
    +43,82 (+3,27%)
     
  • Öl (Brent)

    81,55
    -0,02 (-0,02%)
     
  • MDAX

    25.517,66
    -72,27 (-0,28%)
     
  • TecDAX

    3.287,40
    -49,80 (-1,49%)
     
  • SDAX

    14.459,17
    -79,60 (-0,55%)
     
  • Nikkei 225

    38.570,76
    +88,65 (+0,23%)
     
  • FTSE 100

    8.206,12
    +14,83 (+0,18%)
     
  • CAC 40

    7.601,95
    -26,85 (-0,35%)
     
  • Nasdaq Compositive

    17.862,23
    +5,21 (+0,03%)
     

EZB-Präsidentin Lagarde: Bankensektor des Euroraums ist widerstandsfähig

BRÜSSEL (dpa-AFX) -Die Banken der Eurozone sind nach Einschätzung der Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, den jüngsten Turbulenzen gewachsen. "Der Bankensektor des Eurogebiets ist widerstandsfähig und verfügt über eine starke Kapital- und Liquiditätsposition", sagte Lagarde am Montag in Brüssel vor dem Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments. "Das geldpolitische Instrumentarium der EZB ist in jedem Fall voll ausgestattet, um Liquiditätshilfe für das Finanzsystem des Euroraums bereitzustellen."

Die Schweizer Großbank UBS CH0244767585 will den schwer angeschlagenen Konkurrenten Credit Suisse CH0012138530 in einer Not-Übernahme für umgerechnet gut drei Milliarden Euro schlucken. Die Schieflage der Credit Suisse hatte Sorgen auch um die Banken der Eurozone geschürt. "Die EZB begrüßt das schnelle Handeln und die Entscheidungen der Schweizer Behörden", sagte Lagarde.

Die EZB hatte am Donnerstag trotz der Turbulenzen an den Finanzmärkten den Leitzins um 0,50 Prozentpunkte angehoben. Einige Experten hatten erwartet, dass die EZB aus Rücksicht auf den Finanzsektor die Zinsen nicht so deutlich anhebt. Die EZB hat aber im Gegensatz zur vorherigen Sitzung keine weitere Zinserhöhung in Aussicht gestellt. Man wolle die künftige Politik von den Daten abhängig machen, sagte Lagarde am Montag erneut. Die Spannungen an den Märkten würden Prognosen erschweren.

Es gebe keinen Zielkonflikt zwischen Preisstabilität und Finanzmarktstabilität, sagte Lagarde. Beide Themen würden mit unterschiedlichen Instrumenten angegangen. Man solle jedoch nicht an der Entschlossenheit der EZB zweifeln, das Inflationsziel von zwei Prozent zu erreichen.