Deutsche Märkte schließen in 1 Stunde 7 Minute
  • DAX

    14.078,94
    -107,00 (-0,75%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.709,89
    -31,62 (-0,85%)
     
  • Dow Jones 30

    32.184,59
    -470,00 (-1,44%)
     
  • Gold

    1.811,60
    -7,30 (-0,40%)
     
  • EUR/USD

    1,0514
    -0,0041 (-0,3890%)
     
  • BTC-EUR

    28.027,86
    -1.106,55 (-3,80%)
     
  • CMC Crypto 200

    659,94
    -10,74 (-1,60%)
     
  • Öl (Brent)

    112,79
    +0,39 (+0,35%)
     
  • MDAX

    29.288,67
    -81,83 (-0,28%)
     
  • TecDAX

    3.059,90
    -50,64 (-1,63%)
     
  • SDAX

    13.288,57
    -91,38 (-0,68%)
     
  • Nikkei 225

    26.911,20
    +251,45 (+0,94%)
     
  • FTSE 100

    7.489,46
    -28,89 (-0,38%)
     
  • CAC 40

    6.381,43
    -48,76 (-0,76%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.789,87
    -194,66 (-1,62%)
     

EZB-Chefvolkswirt: Inflation wird 2022 'recht stark' zurückgehen

·Lesedauer: 1 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - EZB-Chefvolkswirt Philip R. Lane hat die Handlungsbereitschaft der Notenbank im Falle einer zu stark steigenden Teuerung betont. "Wenn wir Daten bekämen, die darauf hindeuten, dass die Inflation im Verhältnis zu 2 Prozent zu hoch wäre, würden wir natürlich reagieren", sagte Lane in einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit der litauischen Zeitung "Verslo Zinios".

"Die erste Entscheidung in diesem Szenario wäre die Beendigung der Nettokäufe. Und erst nach der Beendigung der Nettokäufe von Vermögenswerten würden wir uns mit den Kriterien für eine Anhebung der Zinssätze befassen", erklärte Lane.

Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt für den Euroraum ein stabiles Preisniveau bei einer jährlichen Teuerungsrate von 2 Prozent an. Sie akzeptiert es, wenn diese Marke zeitweise etwas über- oder unterschritten wird. In Deutschland lagen die Verbraucherpreise im Dezember um 5,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Euroraum betrug die Inflation im Dezember 5,0 Prozent. Vor allem der Anstieg der Energiepreise und Lieferengpässe heizten die Teuerung an.

Lane sagte, er halte es für weniger wahrscheinlich, über ein Szenario nachzudenken, in dem die Inflation dauerhaft und deutlich über 2 Prozent liegt, was "eine beträchtliche Straffung" der Geldpolitik erfordern würde. "Mit Blick auf das Jahr 2022 gehen wir davon aus, dass die Inflation zu Beginn des Jahres hoch bleiben wird, aber im weiteren Verlauf des Jahres, insbesondere gegen Ende des Jahres, zurückgehen wird", bekräftigte Lane. "Es ist also ein Jahr, in dem die Inflation in der ersten Jahreshälfte noch hoch bleiben wird. Aber wir erwarten, dass sie im weiteren Verlauf des Jahres recht stark zurückgehen wird."

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.