Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    14.007,76
    -178,18 (-1,26%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.690,74
    -50,77 (-1,36%)
     
  • Dow Jones 30

    31.804,84
    -849,75 (-2,60%)
     
  • Gold

    1.820,00
    +1,10 (+0,06%)
     
  • EUR/USD

    1,0489
    -0,0066 (-0,63%)
     
  • BTC-EUR

    27.808,00
    -1.132,54 (-3,91%)
     
  • CMC Crypto 200

    652,52
    -18,16 (-2,71%)
     
  • Öl (Brent)

    110,24
    -2,16 (-1,92%)
     
  • MDAX

    29.101,48
    -269,02 (-0,92%)
     
  • TecDAX

    3.041,68
    -68,86 (-2,21%)
     
  • SDAX

    13.191,64
    -188,31 (-1,41%)
     
  • Nikkei 225

    26.911,20
    +251,45 (+0,94%)
     
  • FTSE 100

    7.438,09
    -80,26 (-1,07%)
     
  • CAC 40

    6.352,94
    -77,25 (-1,20%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.557,57
    -426,95 (-3,56%)
     

EZB-Chefin Lagarde stellt Zinsanhebung für Sommer in Aussicht

HAMBURG (dpa-AFX) - Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, hat eine Anhebung der Zinsen im Euro-Raum im Sommer in Aussicht gestellt. "Der Auftrag der Europäischen Zentralbank ist die Preisstabilität", sagte Lagarde am Mittwoch nach einem Treffen mit Bürgermeister Peter Tschentscher im Hamburger Rathaus. Um dies zu garantieren, habe die EZB unter anderem beschlossen, die milliardenschweren Anleihenkäufe schneller auslaufen zu lassen - "mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem frühen Zeitpunkt im dritten Quartal, wahrscheinlich im Juli", sagte sie.

Das sei dann der Zeitpunkt, "sich die Zinsen und eine Erhöhung dieser Zinsen anzuschauen". Die Entscheidung falle im EZB-Rat auf Grundlage der Daten, die bis zur nächsten Ratssitzung im Juni vorliegen sollen. "Es ist unsere Pflicht und unser Auftrag, sicherzustellen, dass die Preisstabilität tatsächlich erhalten bleibt", versicherte Lagarde.

Angesichts der durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine explodierenden Rohstoff- und Energiepreise und der Kosten der Sanktionen für die Wirtschaft hatte das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) in der vergangenen Woche vor einer tiefen Rezession gewarnt. HWWI-Direktor Michael Berlemann appellierte dabei an die EZB, "ihre ultralockere Geldpolitik" zu überdenken, um eine drohende Lohn-Preis-Spirale zu verhindern.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.