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Export verhinderte stärkeren Konjunktureinbruch

·Lesedauer: 1 Min.
Containerschiffe werden am Terminal Burchardkai (l.) und am Eurogate (r.) in Hamburg entladen.
Containerschiffe werden am Terminal Burchardkai (l.) und am Eurogate (r.) in Hamburg entladen.

Produkte im Wert von 126,7 Milliarden Euro hat Deutschland im ersten Quartal ins Ausland exportiert - und damit fast das Niveau der letzten drei Monate des Jahres 2019 erreicht.

Wiesbaden (dpa) - Die starken Exporte haben einen schlimmeren Konjunktureinbruch zu Jahresbeginn in Deutschland verhindert.

Die Warenausfuhren hätten dafür gesorgt, dass Europas größte Volkswirtschaft im ersten Quartal nicht stärker geschrumpft sei als in einer ersten Schätzung angenommen, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag mit. Nach vorläufige Daten der Wiesbadener Behörde ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal um 1,7 Prozent gesunken. Nähere Details wollen die Statistiker am Dienstag (25. Mai) bekannt geben.

«Die Exportzahlen des ersten Quartals 2021 werden weithin als Vorboten eines nahenden wirtschaftlichen Aufschwungs gesehen», erläuterten die Statistiker. Besonders stark fiel der März aus. Deutsche Unternehmen exportierten demnach trotz Lieferengpässen bei wichtigen Bauteilen, etwa in der Autoindustrie, mehr Waren in alle Welt als je zuvor in einem Monat.

Ins Ausland gingen Produkte im Wert von 126,7 Milliarden Euro, eingeführt wurden Waren im Wert von 106,5 Milliarden Euro, wie die Behörde bereits mitgeteilt hatte. Damit wurden die bisher jeweils erzielten Höchstwerte in einem Monat den Angaben zufolge überschritten.

Insgesamt erreichten die Exporte den Angaben zufolge im ersten Quartal 2021 fast das Niveau der letzten drei Monate des Jahres 2019, die von der Corona-Krise noch gänzlich unbeeinflusst waren.

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