Deutsche Märkte schließen in 5 Minuten
  • DAX

    15.112,22
    +154,99 (+1,04%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.159,21
    +28,59 (+0,69%)
     
  • Dow Jones 30

    32.409,28
    +171,75 (+0,53%)
     
  • Gold

    1.958,30
    -25,50 (-1,29%)
     
  • EUR/USD

    1,0786
    +0,0022 (+0,20%)
     
  • Bitcoin EUR

    24.945,54
    -863,47 (-3,35%)
     
  • CMC Crypto 200

    585,97
    -21,48 (-3,54%)
     
  • Öl (Brent)

    70,58
    +1,32 (+1,91%)
     
  • MDAX

    26.701,95
    +217,80 (+0,82%)
     
  • TecDAX

    3.259,18
    +36,91 (+1,15%)
     
  • SDAX

    12.781,82
    +140,28 (+1,11%)
     
  • Nikkei 225

    27.476,87
    +91,62 (+0,33%)
     
  • FTSE 100

    7.468,46
    +63,01 (+0,85%)
     
  • CAC 40

    7.070,67
    +55,57 (+0,79%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.793,50
    -30,46 (-0,26%)
     

Experte Masala: Ukraine-Krieg wird am Verhandlungstisch beendet

BERLIN (dpa-AFX) -Der Politikwissenschaftler Carlo Masala rechnet damit, dass der Ukraine-Krieg letztlich am Verhandlungstisch beendet werden wird. "Auf dem Schlachtfeld werden die Voraussetzungen für Verhandlungen geschaffen. Das ist mein Punkt", sagte der Militärexperte von der Universität der Bundeswehr in München in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur.

Dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Verhandlungen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin ausgeschlossen habe, werde ihn letztlich nicht davon abhalten. "Militärisch lässt sich der Konflikt nicht in dem Sinne lösen, dass die ukrainische Armee den letzten russischen Soldaten von ukrainischem Territorium vertreibt", sagte Masala. "Das wird nicht funktionieren. Also von daher: Wenn es die Möglichkeit für Verhandlungen ohne russische Vorbedingungen gibt, ist Selenskyj derjenige, der auch am Verhandlungstisch sitzen wird." Putin werde seinerseits Verhandlungen beginnen, wenn er zu der Überzeugung gelange, dass es ihm mehr schaden als nützen würde, den Krieg fortzusetzen.

Dieser Punkt sei jetzt allerdings noch nicht erreicht, betonte Masala, der sich schon früh für die Lieferung von Kampfpanzern an die Ukraine ausgesprochen hatte. "Wenn wir jetzt nur mal auf die nächsten Monate schauen, da wird die entscheidende Frage sein, ob es den Ukrainern gelingt, die südliche von der östlichen Front zu trennen, da also einen Keil reinzutreiben. Das wäre ein schwerer Schlag für die Russen, weil dann auch die Krim unter Druck käme."