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Exklusiv: Maschmeyer und Gschwandtner investieren in die HR-Software dieser Gründer

·Lesedauer: 2 Min.
Setzen auf KI beim Beschäftigten-Feedback: die Teamecho-Gründer David Schellander und Markus Koblmüller.
Setzen auf KI beim Beschäftigten-Feedback: die Teamecho-Gründer David Schellander und Markus Koblmüller.

Es ist eine vergleichsweise kleine Summe, wenn man auf die Riesenfinanzierungen anderer Software-Startups aus den vergangenen Wochen schaut. Aber sie soll einen großen Effekt haben, glaubt Seriengründer und Investor Florian Geschwandtner. Zusammen mit Höhle-der-Löwen-Juror Carsten Maschmeyer – beziehungsweise dessen VC Seed + Speed – hat er in das österreichische Startup Teamecho investiert. Ebenfalls mit dabei: der OÖ HightechFonds, ein VC-Fonds des Landes Oberösterreich und Austria Wirtschaftsservice, die Förderbank des Bundes. Insgesamt 1,3 Millionen Euro sind zusammen gekommen.

Als kontinuierliches Stimmungsbarometer soll die Feedback-Software von Teamecho jederzeit einen aktuellen Blick auf das Betriebsklima ermöglichen. Und es erlauben, aufkommende Probleme bereits im Entstehen zu erkennen und gemeinsam präventiv Lösungen zu finden. Investor Gschwandtner ist davon überzeugt, dass genau jetzt der richtige Zeitpunkt für ein solches Angebot ist. Denn die Corona-Pandemie habe noch einmal verdeutlicht, wie wichtig ein guter Blick auf die Unternehmenskultur ist.

KI soll das Startup besonders machen

Mit seinem eigenen Unternehmen Leaders21 hat sich Gschwandtner auf das Training von Führungskräften fokussiert. Und will bald ebenfalls ein Software-Produkt anbieten – allerdings geht es um die Entwicklung von Führungspersonal. Mit Teamecho komme man sich da nicht in die Quere, sagt der Investor. Stattdessen vielleicht eine Zusammenarbeit? Beim Investment gebe es keine Hintergedanken, dahingehend keinen großen Masterplan, betont Gschwandtner. In Gesprächen sei der Name Teamecho immer wieder aufgekommen, das Gründerteam und die Aussicht auf wiederkehrende Umsätze mit Firmenkunden hätten ihn dann überzeugt.

Anbieter von Feedback-Software gibt es von Small Improvements und Leapsome aus Berlin bis Echometer aus Münster zahllose. Was Teamecho aus Gschwandtners Sicht besonders macht: Ein intelligenter Algorithmus soll den Beschäftigten die richtigen Fragen zum richtigen Zeitpunkt stellen. Diesen hat das 25-köpfige Team besonders darauf trainiert, wenigen Fragen aus einem wissenschaftlich fundierten Fragenpool auszugewählen.

Wissenschaftliche Basis

Potenzial verspricht sich Teamecho in der Berufswelt nach Corona vor allem vom neuen Arbeitsumfeld: Damit auch hybride Arbeitsformen, bei denen sich Homeoffice und Präsenz abwechseln, gut von Führungskräften überblickt werden können, werde das Produkt laufend vom hauseigenen Forscherteam rund um Professorin Barbara Stiglbauer von der Johannes Kepler Universität Linz auf die aktuelle Situation abgestimmt.

Mit den 1,3 Millionen Euro soll der Expansionskurs im deutschsprachigen Raum weiter an Schwung gewinnen, auch wenn die Software bereits auf Englisch verfügbar ist. Neben einer Investition in die Produktentwicklung, die das Tool noch dynamischer und benutzerfreundlicher machen wird, sei auch eine weitere deutliche Aufstockung des Teams geplant.

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