Deutsche Märkte öffnen in 8 Stunden 27 Minuten
  • Nikkei 225

    29.018,33
    -272,68 (-0,93%)
     
  • Dow Jones 30

    33.823,45
    -210,22 (-0,62%)
     
  • BTC-EUR

    31.750,40
    -954,28 (-2,92%)
     
  • CMC Crypto 200

    938,66
    -31,22 (-3,22%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.161,35
    +121,67 (+0,87%)
     
  • S&P 500

    4.221,86
    -1,84 (-0,04%)
     

Back Market sammelt 276 Millionen Euro ein für den Verkauf aufgefrischter Elektronik

·Lesedauer: 2 Min.
Quentin Le Brouster, Thibaud Hug de Larauze, Vianney Vaute (v.l.n.r.) haben Back Market zu einem großen Refurbished-Marktplatz gebaut.
Quentin Le Brouster, Thibaud Hug de Larauze, Vianney Vaute (v.l.n.r.) haben Back Market zu einem großen Refurbished-Marktplatz gebaut.

Alle zwei bis drei Jahre legen wir unser altes Handy zur Seite und legen uns ein Neues zu – so wie es die Hersteller von uns wollen. Allerdings hat sich in den letzten Jahren ein großer Markt um runderneuerte Refurbished-Produkte etabliert, also generalüberholte Waren. Und Startups haben ein Geschäft daraus gemacht. Wie zum Beispiel die Plattform Back Market. Wie Gründerszene nun exklusiv erfuhr, hat das französische Startup nun eine Finanzierungsrunde in Höhe von 276 Millionen Euro abgeschlossen.

Angeführt wird die D-Investitionsrunde von General Atlantic und Generation Investment Management, investiert haben außerdem Goldman Sachs Growth, Aglaé Ventures, Eurazeo und Daphni. Back Market ist 2014 von Thibaud Hug de Larauze (CEO), Quentin Le Brouster (CTO) und Vianney Vaute (CCO) gegründet worden.

Das Pariser Startup zählt etwa sieben Jahre nach seiner Gründung fünf Millionen Kunden, verteilt auf über 13 Länder, darunter Finnland, Portugal, Irland und Japan. Mit dem Investment geht das Unternehmen auf Expansionskurs – auch in Deutschland. Back Market führt bereits ein Büro in Berlin und kündigte schon zu Beginn dieses Jahres an, 25 Millionen Euro für das operative Geschäft in der Hauptstadt auszugeben und mehr Personal einzustellen.

So sieht das Berliner Büro des französischen Startups aus.
So sieht das Berliner Büro des französischen Startups aus.

Second-Hand Elektronik immer beliebter

Back Market stellt die Plattform für den Handel mit den runderneuerten Produkten bereit. Vor dem Verkauf werden sie von 1.500 sogenannten Partnerwerkstätten, mit denen das Unternehmen zusammenarbeitet, repariert und aufbereitet. Konkret bedeutet das, dass die Verkäufer in den Werkstätten gebrauchte Elektronik kaufen und für den Weiterverkauf aufbereiten, um die vergünstigte Ware anschließend zum Endkunden zu schicken.

Startups wie Refurbed, Asgoodasnew oder iUsed haben sich ebenfalls dem Verkauf von Geräten aus zweiter Hand gewidmet. Refurbed ist 2017 von Ex-McKinsey-Berater Peter Windischhofer sowie Kilian Kaminski und Jürgen Riedl gegründet worden. Das Wiener Startup ist ebenfalls in 13 Ländern vertreten, fokussiere sich jedoch besonders auf sein Geschäft im Heimatland Österreich sowie Deutschland, Italien und Polen, wie Business Insider berichtet.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.