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Ex-Wirecard-Chef Braun muss in Berlin vor Ausschuss aussagen

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Der frühere Chef des Skandalunternehmens Wirecard <DE0007472060> muss in Berlin vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestages aussagen. Das entschied der Bundesgerichtshof am Dienstag nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur. Brauns Zeugenaussage ist für Donnerstag geplant.

Der Ex-Manager, der in Bayern wegen Betrugsverdachts in Untersuchungshaft sitzt, hatte sich gerichtlich gegen die Vorladung nach Berlin gewehrt. Er wollte lediglich per Video aussagen - und hatte das unter anderem mit der Corona-Pandemie begründet. Der Ausschuss hatte dagegen protestiert und auf eine Befragung in Berlin bestanden, da Braun als einer der Hauptverantwortlichen des Bilanzskandals um den ehemaligen Dax <DE0008469008>-Konzern gilt.

Er war im Sommer wie weitere Manager des inzwischen insolventen Zahlungsabwicklers in U-Haft genommen worden. Nach dem ehemaligen Vorstandsmitglied Jan Marsalek fahndet die Polizei weiterhin. Die Staatsanwaltschaft sieht in Braun einen Hauptverantwortlichen für "gewerbsmäßigen Bandenbetrug", bei dem Wirecard über Jahre Scheingeschäfte in Milliardenhöhe verbucht haben soll. Banken und Investoren sollen um bis zu 3,2 Milliarden Euro geprellt worden sein.

Für eine persönliche Aussage muss Braun nach Angaben seines Anwalts nicht nur von Augsburg nach Berlin und wieder zurück gebracht werden, sondern auch mindestens zwei Nächte in Berliner Gefängnissen verbringen.