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Ex-Bundestrainer bezweifelt Effekt für US-Tischtennis

·Lesedauer: 2 Min.
Ex-Bundestrainer bezweifelt Effekt für US-Tischtennis
Ex-Bundestrainer bezweifelt Effekt für US-Tischtennis

Die Tischtennis-WM in Houston wird nach Ansicht des in Kalifornien arbeitenden Ex-Bundestrainers Jörg Bitzigeio im Gastgeberland kaum positive Effekte auf die Entwicklung des Sports haben. „Es ist eine Chance liegen gelassen worden. Vor der WM ist zu wenig vorbereitet worden und passiert, und es wird auch trotz des überragenden Ergebnisses des US-Teams in Houston weiter nur zu wenig passieren, um aus der WM Nutzen für das Tischtennis zu ziehen“, sagte Bitzigeio dem SID nach dem Ende der Titelkämpfe in Texas.

Beim ersten WM-Turnier auf dem amerikanischen Kontinent war US-Spitzenspieler Kanak Jha vom Bundesligisten TTF Ochsenhausen erst im Viertelfinale an Europameister Timo Boll (Düsseldorf) gescheitert, Jhas Teamkollegin Lily Zhang hatte im Ping-Pong-Diplomatie-Mixed mit dem Chinesen Lin Gaoyuan sogar Bronze und damit die erste WM-Medaille für die USA seit 62 Jahren gewonnen. "Dieses Gesamtergebnis täuscht darüber hinweg, wie schwierig in den USA die Situation im Profi-Tischtennis ist, denn Zhang und Jha sind die einzigen echten Profis. Insofern spiegelt das WM-Resultat die Realität nicht wider", meinte Bitzigeio weiter.

Der gebürtige Andernacher gilt als exzellenter Kenner des US-Tischtennis. Von 2017 bis 2019 arbeitete Bitzigeio als Sportdirektor beim US-Verband USATT und blieb auch nach Beendigung seines Engagements Manager sowie Coach von Jha. Seit dem vergangenen Sommer fungiert der 44-Jährige, der als Damen-Bundestrainer von 2006 bis 2012 mit der deutschen Frauen-Mannschaft 2010 WM-Bronze gewann und ein Jahr zuvor die Kroppacherin Wu Jiaduo zu EM-Einzelgold führte, unweit von San Francisco als leitender Direktor an der verbandsunabhängigen Talentakadmie 888 Table Tennis Center.

Aus seiner Innensicht sagt Bitzigeio sagt dem US-Tischtennis noch einen langen Weg bis zu einem festen Platz in der erweiterten Weltspitze voraus: „Viele junge Spieler entscheiden sich für den Bildungsweg und einen Platz an einem College, statt es im Sport professionell zu versuchen. Hinter Kanak und Zhang ist leider nicht in Sicht, dass jüngere Spieler trotz ihres Potenzials den gleichen Weg gehen.“

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