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Eurozone: Wirtschaftsstimmung trübt sich ein

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BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich zu Jahresbeginn eingetrübt. Der Economic Sentiment Indicator (ESI) fiel von Dezember auf Januar um 0,9 Punkte auf 91,5 Zähler, wie die Europäische Kommission am Donnerstag in Brüssel mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem stärkeren Rückgang auf 89,6 Punkte gerechnet. In der EU gab der Indikator ebenfalls nach.

In den einzelnen Wirtschaftsbereichen und den Mitgliedsländern fiel die Entwicklung uneinheitlich aus. Schlechter war die Stimmung im Einzelhandel, im Dienstleistungssektor und unter Verbrauchern. Dies dürfte eine Folge der neuen Corona-Beschränkungen sein. Besser war die Stimmung hingegen in der Industrie, die deutlich weniger von den Einschränkungen betroffen ist. Am Bau veränderte sich die Stimmung nur wenig.

Unter den großen Euroländern besserte sich die Stimmung in Italien, Spanien und den Niederlanden. In Deutschland und Frankreich war sie hingegen schlechter.