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Eurozone: Wachstum der Geldmenge beschleunigt sich

FRANKFURT (dpa-AFX) - In der Eurozone hat sich das Wachstum der Geldmenge im Februar überraschend beschleunigt. Die breit gefasste Geldmenge M3 erhöhte sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,5 Prozent, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Analysten hatten wie im Monat zuvor mit einem Zuwachs um 5,2 Prozent gerechnet.

Das Wachstum der enger gefassten Geldmenge M1 betrug 8,1 Prozent, nach 7,9 Prozent im Vormonat. M1 gilt aufgrund des hohen Anteils an kurzfristigen Bankeinlagen als Konjunkturindikator.

Die Kreditvergabe an die privaten Haushalte weitete sich im Februar etwas aus. Sie stieg im Jahresvergleich um 3,8 Prozent, nachdem die Rate im Vormonat noch bei 3,7 Prozent gelegen hatte. Die Wachstumsrate der Kredite an Unternehmen außerhalb des privaten Finanzsektors betrug 3,0 Prozent, nach 3,2 Prozent im Januar.