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Eurozone: Rückgang der Erzeugerpreise beschleunigt sich

LUXEMBURG (dpa-AFX) -In der Eurozone hat sich der Rückgang der Erzeugerpreise beschleunigt. Im Dezember fielen sie um 10,6 Prozent zum entsprechenden Vorjahresmonat, wie das Statistikamt Eurostat am Montag in Luxemburg mitteilte. Analysten hatten im Schnitt einen Rückgang um 10,5 Prozent erwartet. Im November waren die Erzeugerpreise um 8,8 Prozent gesunken.

Im Monatsvergleich fielen die Preise im Dezember in der Eurozone wie von Volkswirten erwartet um 0,8 Prozent. Im Vormonat waren sie noch um 0,3 Prozent gesunken.

Im Sommer 2022 waren die Preise, die Hersteller für ihre Produkte erhalten, im Jahresvergleich um mehr als 40 Prozent gestiegen. Ausschlaggebend war vor allem der Krieg Russlands gegen die Ukraine, der Energie und Rohstoffe zeitweise drastisch verteuert hat. Seither hatte sich zunächst der Preisanstieg abgeschwächt und in der zweiten Jahreshälfte 2023 sanken die Erzeugerpreise deutlich.

Entsprechend gaben die Energiepreise im Dezember im Jahresvergleich mit 27,5 Prozent am deutlichsten nach. Auch Vorleistungsgüter und Industriegüter waren günstiger als vor einem Jahr. Für Gebrauchs-, Investitions- und Verbrauchsgüter musste allerdings mehr gezahlt werden.

Die Erzeugerpreise beeinflussen auch die Verbraucherpreise, an deren Entwicklung die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Geldpolitik ausrichtet. Seit Sommer 2022 hat die EZB ihre Leitzinsen kräftig angehoben. Zuletzt hatte die Notenbank angesichts gesunkener Inflationsraten die Zinsen nicht weiter angehoben. Mittlerweile wird über Zinssenkungen in diesem Jahr spekuliert.