Deutsche Märkte schließen in 7 Stunden 34 Minuten
  • DAX

    15.693,69
    -33,98 (-0,22%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.152,95
    -5,19 (-0,12%)
     
  • Dow Jones 30

    33.823,45
    -210,22 (-0,62%)
     
  • Gold

    1.789,80
    +15,00 (+0,85%)
     
  • EUR/USD

    1,1923
    +0,0013 (+0,11%)
     
  • BTC-EUR

    31.681,68
    -1.473,52 (-4,44%)
     
  • CMC Crypto 200

    938,78
    -31,10 (-3,21%)
     
  • Öl (Brent)

    70,75
    -0,29 (-0,41%)
     
  • MDAX

    34.295,90
    +73,21 (+0,21%)
     
  • TecDAX

    3.512,84
    +4,88 (+0,14%)
     
  • SDAX

    16.215,95
    +45,60 (+0,28%)
     
  • Nikkei 225

    28.964,08
    -54,25 (-0,19%)
     
  • FTSE 100

    7.131,91
    -21,52 (-0,30%)
     
  • CAC 40

    6.662,91
    -3,35 (-0,05%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.161,35
    +121,67 (+0,87%)
     

Eurozone: Inflation zieht erneut an - Kerninflation fällt

·Lesedauer: 1 Min.

LUXEMBURG (dpa-AFX) - Die Inflation in der Eurozone ist erneut gestiegen. Die Verbraucherpreise lagen im April 1,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor, teilte das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg laut einer zweiten Schätzung mit. Damit wurden das Ergebnis der ersten Schätzung wie von Volkswirten erwartet bestätigt. Im März hatte die Inflationsrate noch bei 1,3 Prozent gelegen.

Die Kerninflation, also die Preisentwicklung ohne schwankungsanfällige Komponenten wie Energie oder Lebensmittel, fiel hingegen weiter zurück. Sie sank von 0,9 auf 0,7 Prozent. Ökonomen sehen die Kernrate meist als verlässlichere Richtschnur für die Entwicklung an.

Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise insgesamt im April um 0,6 Prozent. Hier wurde eine erste Schätzung bestätigt.

Den bei weitem stärksten Preisanstieg verzeichnete im April Energie mit einem Zuwachs zum Vorjahresmonat um 10,4 Prozent. Dies ist auch eine Folge des drastischen Preiseinbruchs der Rohölpreise während der ersten Corona-Welle vor einem Jahr. Lebens- und Genussmittel verteuerten sich im April weniger stark als im März. Die Preisanstiege von Dienstleistungen und industriell gefertigten Waren waren unterdurchschnittlich.

Das Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) beträgt mittelfristig knapp zwei Prozent und rückt zunehmend in Reichweite. Analysten gehen davon aus, dass es in den kommenden Monaten merklich übertroffen wird. Die EZB hat jedoch bereits angekündigt, ihre Geldpolitik wegen des Preisanstiegs zunächst nicht ändern zu wollen. Sie betrachtet den stärkeren Preisauftrieb als temporäres Phänomen.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.