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Eurozone: Erzeugerpreisanstieg schwächt sich auf hohem Niveau etwas ab

LUXEMBURG (dpa-AFX) -Der Anstieg der Erzeugerpreise in der Eurozone hat sich auf sehr hohem Niveau etwas abgeschwächt. Im September erhöhten sich die Preise, die Hersteller für ihre Waren erhalten, auf Jahressicht um 41,9 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg mitteilte. Analysten hatten dies im Durchschnitt erwartet. Im Vormonat hatte der Anstieg mit 43,4 Prozent ein Rekordniveau erreicht.

Besonders stark stiegen die Herstellerpreise erneut im Energiesektor. Zum Vorjahresmonat verteuerte sich Energie um 108,2 Prozent. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Energiepreise um 3,3 Prozent. Vorleistungsgüter, die besonders wichtig für die laufende Produktion sind, verteuerten sich im Jahresvergleich kräftig. Allerdings schwächt sich der Preisauftrieb hier seit einigen Monaten ab.

Die Erzeugerpreise erfassen den Preisdruck auf Herstellerebene, indem sie die Verkaufspreise der Produzenten abbilden. Die Entwicklung wirkt sich in der Regel auch auf die Verbraucherpreise aus, an denen die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Geldpolitik ausrichtet. Angesichts der hohen Teuerung hat die EZB ihre Leitzinsen zuletzt in der vergangenen Woche deutlich angehoben. /jsl/jcf/jha/