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Eurozone: Arbeitslosigkeit verharrt auf Rekordtief

LUXEMBURG (dpa-AFX) -Die Arbeitslosigkeit in der Eurozone ist weiter historisch niedrig. Im Dezember 2022 verharrte die Arbeitslosenquote auf dem Vormonatswert von 6,6 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mitteilte. Im November und Oktober habe die Quote jeweils 6,6 Prozent betragen. Niedriger war die Quote seit Einführung des Euro noch nie. Bankvolkswirte hatten eine Arbeitslosenquote von 6,5 Prozent erwartet.

Im Jahresvergleich ist die Arbeitslosigkeit im Währungsraum deutlich gefallen. Vor einem Jahr war die Wirtschaft noch durch die Corona-Krise belastet worden und die Arbeitslosenquote hatte Ende 2021 noch bei 7,0 Prozent gelegen. Wie das Statistikamt weiter mitteilte, waren im Dezember 2022 rund 11,05 Millionen Menschen in der Eurozone arbeitslos. Das waren 23 000 mehr als im Monat zuvor und knapp 500 000 weniger als ein Jahr zuvor.

Von den 20 Ländern der Eurozone weisen Spanien und Griechenland mit 13,1 und 11,6 Prozent nach wie vor die höchste Arbeitslosigkeit auf. In Deutschland ist die Quote mit 2,9 Prozent am niedrigsten.

Die Arbeitsmarktdaten von Eurostat basieren auf Kennzahlen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Die Quote für Deutschland ist deutlich niedriger als die Quote, die von der Bundesagentur für Arbeit (BA) gemeldet wird.