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Europas neuer Raumfahrtchef Aschbacher will mehr Risikobereitschaft

·Lesedauer: 1 Min.

PARIS (dpa-AFX) - Europas neuer Weltraumchef fordert angesichts der wachsenden Konkurrenz aus den USA oder China mehr Schwung für die europäische Raumfahrt. "Wenn Europa keinen Ruck nach vorne macht, werden wir zurückfallen", sagt der Generaldirektor der Weltraumorganisation Esa, Josef Aschbacher. Europa habe eine ähnliche Wirtschaftskraft und politische Bedeutung wie die USA oder China. Allerdings werde hierzulande für den Weltraum sehr viel weniger Geld ausgegeben als dort, betont der Österreicher. Die Frage sei natürlich, warum das so ist.

In Europa brauche es außerdem mehr Bereitschaft zum Risiko, fordert Aschbacher auch mit Blick auf private US-Unternehmen wie etwa SpaceX des Milliardärs Elon Musk. "Wenn wir uns da nicht so positionieren, dass wir da mithalten können, dann werden wir irrelevant. Und das will ich auf jeden Fall verhindern", sagt der 58-Jährige, der das Amt Anfang März von seinem Vorgänger Jan Wörner übernommen hat. "In der Esa ist die Bereitschaft zum Risiko sicherlich nicht so ausgeprägt. Aber das wird eine meiner Aufgaben sein, diese Bereitschaft zu erzeugen."

Aschbacher war zuvor Direktor für Erdbeobachtung bei der Esa und somit für das erfolgreiche Erdbeobachtungsprogramm Copernicus verantwortlich. Der 1962 in Ellmau geborene Weltraumforscher hat an der Universität Innsbruck studiert. Er arbeitete in den vergangenen Jahrzehnten etwa bei der Esa, der Europäischen Kommission oder am Asian Institute of Technology.