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Europa will mit neuem Raketenstart gegen Elon Musks SpaceX antreten

Die Ariane-6-Rakete soll am Dienstag von Französisch-Guayana aus starten. - Copyright: LUDOVIC MARIN/Getty Images
Die Ariane-6-Rakete soll am Dienstag von Französisch-Guayana aus starten. - Copyright: LUDOVIC MARIN/Getty Images

SpaceX dominiert die globale Raumfahrtindustrie – aber Europa hofft, dass eine neue Rakete dies ändern wird.

Europa in puncto Satelliten abhängig von SpaceX

Am Dienstag soll die rund 61 Meter hohe Ariane 6-Rakete nach jahrelangen Verzögerungen zum ersten Mal von einem Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana starten. Damit soll sie die Hoffnungen der europäischen Raumfahrtindustrie und ihre Ambitionen, mit Elon Musks Raketenfirma zu konkurrieren, in den Orbit tragen.

In den letzten Jahren war Europa weitgehend von SpaceX abhängig, wenn es darum ging, Satelliten in den Weltraum zu bringen. Grund dafür waren die langen Verzögerungen bei der Ariane 6 und der Krieg in der Ukraine. Dieser machte es den europäischen Ländern unmöglich, die russischen Sojus-Raketen zu nutzen.

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Im Jahr 2023 schlossen Beamte der Europäischen Union einen Vertrag im Wert von 195 Millionen Dollar ab, damit SpaceX vier ihrer globalen Galileo-Navigationssatelliten ins All bringt.

Kürzlich erlitt die Ariane 6 einen schweren Schlag, als der europäische Wettersatellitenbetreiber Eumetsat ankündigte, für den Start seines Wettersatelliten der nächsten Generation nicht wie geplant die Ariane 6, sondern die Falcon 9-Rakete von SpaceX zu verwenden.

Europa und SpaceX konkurrenzieren miteinander – auch der Einfluss im Ukraine-Krieg spielt eine Rolle

Der Leiter der französischen Raumfahrtagentur, Philippe Baptiste, bezeichnete diese Entscheidung als "ziemlich brutalen Wechsel" und kritisierte Eumetsat dafür, dass es sich nicht für Europa entschieden habe.

Die EU hofft, dass ein erfolgreicher Start die Abhängigkeit Europas von Elon Musk verringern wird, da der Satelliten-Internetdienst Starlink des Milliardärs bereits eine entscheidende – und kontroverse – Rolle im Kampf der Ukraine gegen Russland spielt.

In einer Pressemitteilung sagte Josef Aschbacher, Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation ESA: "Diese leistungsstarke Rakete ist der Höhepunkt vieler Jahre der Hingabe und des Erfindungsreichtums von Tausenden in ganz Europa. Mit ihrem Start wird sie Europas unabhängigen Zugang zum Weltraum wiederherstellen."

Es bleibt abzuwarten, ob die Ariane 6 in der Lage ist, mit SpaceX zu konkurrieren, das die globale Raumfahrtindustrie dominiert.

Elon Musk betont Wiederverwendbarkeit als Muss für Wettbewerbsfähigkeit

Arianespace, die Firma hinter der Rakete, sagt, dass sie Preise anbieten wird, die mit den aktuellen Raketen von SpaceX konkurrieren können.

Im Gegensatz zur Falcon von Space X ist die Ariane 6 jedoch nicht wiederverwendbar. Der ESA-Manager Toni Tolker-Nielsen erklärte im Gespräch mit Space News, dass nicht genügend Starts geplant seien, um den Bau einer Mehrzweckrakete zu rechtfertigen.

Diese Entscheidung wurde von Musk kritisiert: "Sie müssen sich voll und ganz auf die Wiederverwendbarkeit konzentrieren, sonst sind sie nicht mehr wettbewerbsfähig", schrieb er im vergangenen Jahr in einem Beitrag auf X (ehemals Twitter).

"Raketen unterscheiden sich nicht von anderen Transporttechnologien", sagte er und fügte hinzu: "Niemand würde ein Einweg-Flugzeug kaufen."

Lest den Originalartikel auf Business Insider.