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Europäisches Parlament erkennt primäre Biomasse aus Holz weiterhin als erneuerbare Energiequelle an

BETHESDA, Md., September 14, 2022--(BUSINESS WIRE)--Heute hat das Europäische Parlament erneut dafür gestimmt, primäre Biomasse aus Holz als erneuerbare Energiequelle anzuerkennen. Dies entspricht der früheren Einstufung sowohl gemäß der ersten Richtlinie für erneuerbare Energien (Renewable Energy Directive, RED) als auch gemäß der RED II. Enviva Inc. (NYSE: EVA), der weltweit führende Produzent von nachhaltig erzeugter Biomasse aus Holz, begrüßt die Einstufung als erneuerbare Energiequelle, da sie einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung hin zu mehr kohlenstoffarmen Alternativen zu fossilen Brennstoffen für die Strom- und Wärmeerzeugung markiert und Teil einer Gesamtstrategie für erneuerbare Energien ist, die darauf abzielt, die Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und die weltweite Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern.

Primäre holzbasierte Biomasse ist eine zentrale erneuerbare Energiequelle, um das vom EU-Parlament angestrebte Ziel zu erreichen, den Anteil erneuerbarer Energien bis 2030 auf 45 Prozent zu erhöhen und das Ziel der CO2-Neutralität der EU bis 2050 zu erreichen. Der Abgeordnete Markus Pieper, der maßgeblich an der RED III beteiligt ist, sagte auf der Pressekonferenz im Anschluss an die Ergebnisse der Plenarsitzung: „Wenn wir die Energiewende wirklich schaffen wollen, brauchen wir holzbasierte Biomasse als Energiequelle."

Mit der Abstimmung in dieser Woche nähert sich das Parlament der Position des Rates und der EU-Kommission erheblich an, indem es primäre Biomasse aus Holz als erneuerbar anerkennt, ihre weitere Null-Kohlenstoff-Einstufung im EU-Emissionshandelssystem sicherstellt und eine zunehmende Nutzung dieser Biomasse ermöglicht.

„Eines ist klar: Holzbasierte Biomasse stellt einen Baustein der Energiewende dar und zählt trotz des Votums der links-grünen Abgeordneten des Europäischen Parlaments weiterhin zu den erneuerbaren Energien. Die neue Richtlinie wird den erforderlichen Rahmen setzen, um den größtmöglichen CO2-Reduktionseffekt zu erzielen und nicht für das Abbrennen unserer Wälder in der Zukunft zu sorgen. Ich zähle darauf, dass die Mitgliedstaaten unseren Vorschlägen im weiteren Verlauf des Prozesses („Trilog") folgen werden", so Pieper in seiner Erklärung weiter.

Der Rat und die EU-Kommission haben weiterhin ihre konsequente Unterstützung für primäre Biomasse aus Holz und deren vermehrte Nutzung im Hinblick auf den Klimawandel und die Sicherheit der Energieversorgung bekräftigt. Die heutige Abstimmung stellt eine erste Verhandlungsposition im Prozess der Europäischen Union dar. Nach dieser Abstimmung werden das EU-Parlament, der Rat der EU und die EU-Kommission Trilog-Gespräche aufnehmen, bei denen es sich um Verhandlungen zwischen den drei Parteien handelt. Diese werden voraussichtlich in der ersten Hälfte des Jahres 2023 zu einem endgültigen Kompromiss über RED III führen.

„Mit Blick auf die Triloge hat das EU-Parlament seine Position einen Schritt näher an die allgemeinen Ansichten des Rates und der Kommission herangeführt und sich von der früheren Minderheitenposition des ENVI-Ausschusses entfernt."

„Auch wenn der Prozess für uns in den USA fremd ist, kann ich als gebürtiger Österreicher die Komplexität des EU-Gesetzgebungsverfahrens nachvollziehen und weiß, dass in den Trilog-Verhandlungen ein Kompromiss gefunden werden muss, um die Krise in Bezug auf die Energiewende, die Energieversorgungssicherheit und die Erschwinglichkeit der Energie in der EU zu lösen. Heute macht Biomasse fast 60 Prozent der erneuerbaren Energie in Europa aus."

„Alle ernstzunehmenden Ansätze zur Erreichung der Klimaneutralität zeigen, dass die Nutzung von Bioenergie nachhaltig gesteigert werden muss und kann. Die Folgenabschätzung der EU-Kommission für die RED III macht deutlich, dass die Nutzung von Bioenergie von 2030 bis 2050 um durchschnittlich 69 Prozent gesteigert werden muss, um notwendige Ausgleichsleistungen für das Stromnetz, Hochtemperaturwärme für die Industrie, moderne Biokraftstoffe und negative Emissionen bereitzustellen", erläutert Thomas Meth, Geschäftsführer von Enviva.

„Ein Scheitern des Ausbaus der Nutzung von holzbasierter Biomasse in der EU würde bedeuten, dass die Klimaziele nicht erreicht werden, dass die Kosten für die Verbraucher in der EU steigen und dass die Sicherheit der Energieversorgung kurz vor Beginn des Winters gefährdet wird, da Bioenergie 25 Prozent der europäischen Wärmeversorgung ausmacht und zusätzliche Investitionen in die Infrastruktur für holzbasierte Biomasse dringend erforderlich sind. Wir bei Enviva fühlen uns durch die erzielten Fortschritte ermutigt und sind zuversichtlich, dass sich ein pragmatisches und vernünftiges Ergebnis erzielen lässt", so Meth abschließend.

Über Enviva

Enviva Inc. (NYSE: EVA) ist der weltweit größte Hersteller von industriellen Holzpellets, einer erneuerbaren und nachhaltigen Energiequelle, die durch die Aggregation der natürlichen Ressource Holzfasern und deren Verarbeitung zu einer transportablen Form, den Holzpellets, gewonnen wird. Enviva besitzt und betreibt zehn Werke mit einer Gesamtproduktionskapazität von ca. 6,2 Millionen Tonnen pro Jahr in Virginia, North Carolina, South Carolina, Georgia, Florida und Mississippi und baut derzeit ein 11. Werk in Epes, Alabama. Enviva vertreibt den Großteil der Holzpellets über langfristige Abnahmeverträge mit kreditwürdigen Kunden in Großbritannien, der Europäischen Union und Japan und trägt so zur Beschleunigung der Energiewende und zur Dekarbonisierung schwer abbaubarer Sektoren wie Stahl, Zement, Kalk, Chemikalien und Flugzeugtreibstoffe bei. Enviva exportiert Holzpellets über eigene Tiefseeterminals im Hafen von Chesapeake (Virginia), im Hafen von Wilmington (North Carolina) und im Hafen von Pascagoula (Mississippi) sowie über Tiefseeterminals von Drittanbietern in Savannah (Georgia), Mobile (Alabama) und Panama City (Florida) in die Weltmärkte.

Wenn Sie mehr über Enviva erfahren möchten, besuchen Sie einfach unsere Website unter www.envivabiomass.com. Folgen Sie Enviva auf den sozialen Medien @Enviva.

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