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Europäischer Lenkungsausschuss veröffentlicht Bericht mit dem Titel ,A New Era in Diabetes Care‘; Betonung der Notwendigkeit, die Behandlung von Menschen mit Typ-2-Diabetes mellitus und kardiovaskulären und Nierenkomplikationen zu verbessern

  • ,A New Era in Diabetes Care‘ (Eine neue Ära in der Diabetesbehandlung) ist eine Initiative, in deren Rahmen acht Fachleute für Diabetes, Nephrologie und Primärversorgung aus ganz Europa zusammenkommen, um die wichtigsten Herausforderungen und Chancen bei der Verbesserung der Behandlung von Typ-2-Diabetes mellitus und den damit verbundenen kardiovaskulären und Nierenkomplikationen zu erörtern.
  • In dem daraus resultierenden Bericht werden mehrere spezifische Handlungsaufrufe unterstrichen, die Ärzte in der Primär- und Sekundärversorgung in der täglichen klinischen Praxis umsetzen können, um bei der Bewältigung dieser Probleme mitzuhelfen. Einige davon sind insbesondere im Kontext von COVID-19 relevant.
  • Im Rahmen der Initiative führte Mundipharma eine Umfrage zum allgemeinen öffentlichen Bewusstsein bezüglich dieses Problems in Europa durch. Dabei stellte sich heraus, dass weniger als ein Drittel der Befragten die chronische Niereninsuffizienz als ernste Komplikation von Typ-2-Diabetes betrachtete.

AUSSCHLIESSLICH FÜR EUROPÄISCHE MEDIZINISCHE UND PHARMAZEUTISCHE FACHMEDIEN BESTIMMT

Heute erschien ein neuer Fachbericht, in dem bedeutende Herausforderungen und Ungleichheiten in der Behandlung von Typ-2-Diabetes mellitus (T2DM) und der damit verbundenen kardiovaskulären und Nierenkomplikationen erläutert werden und der zudem auch einige Handlungsaufrufe enthält, diese Lücken für die 53 Millionen an T2DM leidenden Europäer zu schließen.1 A New Era in Diabetes Care ist eine nicht-werbende Aufklärungsinitiative, in der ein europäischer multidisziplinärer Lenkungsausschuss von Diabetes-, Nephrologie- und Primärversorgungsfachkräften zusammenkommt, der von Mundipharma International Limited finanziert wird. Der vom Lenkungsausschuss verfasste Bericht befasst sich mit fünf Hauptgebieten im Behandlungsumfeld von T2DM, chronischer Niereninsuffizienz (CKD) und kardiovaskulärer Erkrankung (CVD):

  • Informationen zu CKD und deren Anzeichen für medizinische Fachkräfte und Patienten
  • Wirksame Tests und Interpretation von Markern (klinischen Hinweisen) für CKD
  • Besseres Verständnis des klinischen Managementmodells unter Gesundheitsdienstleistern
  • Gemeinsame Entscheidungsfindung zur Erstellung eines geeigneten Behandlungsplans für Menschen mit T2DM
  • Regelmäßige Überwachung und Prüfung von wichtigen Leistungsmesswerten (KPI) / Behandlungsergebnissen

„Die mit Typ-2-Diabetes verbundenen Komplikationen wie chronische Niereninsuffizienz und kardiovaskuläre Erkrankung sind enorme Belastungen für die Patienten und das Gesundheitswesen. Und da diese Erkrankung immer häufiger auftritt, wird sich die Situation in Zukunft vermutlich verschlechtern. Diese beiden Komplikationen sind direkt miteinander verbunden. Wenn wir also das Fortschreiten der chronischen Niereninsuffizienz behandeln und verlangsamen, dann reduziert sich damit auch das Risiko der Herz-Kreislauf-Erkrankung, der häufigsten Todesursache bei diesen Patienten", erklärte Professor David Wheeler, Vorsitzender des Lenkungsausschusses „A New Era in Diabetes Care" und Professor für Nierenmedizin am University College London, Honorary Consultant Nephrologist des Royal Free NHS Foundation Trust, London (Großbritannien). „In diesem Bericht wird unterstrichen, wie wichtig es ist, dass Ärzte die Patienten frühzeitig und vorsorgend auf chronische Niereninsuffizienz untersuchen, geeignet behandeln und die Ergebnisse regelmäßig überprüfen, um die Entwicklung schwerwiegender Komplikationen zu verhindern."

Der Lenkungsausschuss erörterte außerdem die Behandlung von T2DM und seiner Komplikationen im Licht von COVID-19 und kam zu dem Schluss, dass ein jährliches Screening auf CKD weiterhin vorgenommen werden sollte, während Typ-2-Diabetiker auch durch die Einhaltung relevanter Schutzrichtlinien und gegebenenfalls den Einsatz von Telemedizin zu schützen sind.

Derzeit leiden rund 59 Millionen Menschen in Europa an Diabetes und diese Zahl wird bis 2045 voraussichtlich auf 67 Millionen steigen.1 Wird die Erkrankung nicht behandelt, dann besteht bei diesen Patienten ein erhöhtes Risiko der Entwicklung schwerwiegender gesundheitlicher Komplikationen wie Niereninsuffizienz und Herz-Kreislauf-Erkrankung, die zwei häufigsten Todesursachen bei T2DM-Patienten.2,3 Schätzungen zufolge entwickeln mehr als 40 Prozent der T2DM-Patienten auch eine chronische Niereninsuffizienz4 und fast ein Drittel auch eine Herz-Kreislauf-Erkrankung2

Im Rahmen der Initiative A New Era in Diabetes Care führte Mundipharma eine allgemeine öffentliche Umfrage unter 9.143 Erwachsenen in acht europäischen Ländern durch, die mehrere Lücken in den Kenntnissen über T2DM und Verknüpfungen mit anderen systemischen Komplikationen wie CKD und CVD aufdeckte.5 Fast die Hälfte der Befragten (42%, n=3.840) wusste nicht, dass es zwei Haupttypen von Diabetes (Typ 1 und Typ 2) gibt, und den allermeisten war unbekannt (94%, n=8.594), dass 9 von 10 Diabetikern an Typ 2 leiden. Auf die Frage nach den schwersten Komplikationen von T2DM wählte nur ein Drittel (32%, n=2.926) der Befragten die chronische Niereninsuffizienz (CKD), und weniger als die Hälfte (46%, n=4.206) die kardiovaskuläre Erkrankung (CVD), obwohl es sich dabei um zwei der Haupttodesursachen in dieser Patientenpopulation handelt.2,3

Die Umfrageteilnehmer waren sich auch hinsichtlich der Symptome der chronischen Niereninsuffizienz unsicher, und nur 7 Prozent (n=640) erkannten richtig, dass in den Frühstadien von CKD gewöhnlich keine Symptome auftreten, so dass eine routinemäßige Vorsorgeuntersuchung entscheidend ist, um die Diagnose vor dem Fortschreiten zu stellen. Hinsichtlich der Behandlung von chronischer Niereninsuffizienz wusste fast die Hälfte der Befragten nicht (43%, n=3.931), dass die Erkrankung selbst zwar unheilbar ist, die Verschlimmerung jedoch mit geeigneter Behandlung und durch Einstellung von Blutdruck und Blutzuckerwerten aufgehalten werden kann. Die Auswirkungen der chronischen Niereninsuffizienz wurden ebenfalls unterschätzt, denn nur 29 Prozent (n=2.651) der Befragten gaben an, dass sie die mentale Gesundheit stark beeinträchtigen könnte, und weniger als die Hälfte (47%, n=4.297) meinte, die Erkrankung würde die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.

„In ihrem Bericht betonen diese Fachleute zusätzlich zu den jüngsten Umfrageergebnissen, dass die Nieren in beiden gesundheitlichen Situationen und in der Meinung der Öffentlichkeit nicht an oberster Stelle der Prioritätenliste in Verbindung mit Typ-2-Diabetes mellitus stehen. Mit diesem Bericht sollen Dienstleister im primären und sekundären Gesundheitssektor einen strukturierten Versorgungsplan für patientenorientierte Prävention, Überwachung und Behandlung von chronischer Niereninsuffizienz bei Typ-2-Diabetes erhalten", sagte Dr. Vinicius Gomes de Lima, European Medical Affairs Lead, Mundipharma.

Den Bericht zum Herunterladen finden Sie hier: https://www.dcvd.org/tl_files/download/Bilder/A%20New%20Era%20in%20Diabetes%20Care%20Report.pdf

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Hinweise an die Redaktion:

Über die Initiative „A New Era in Diabetes Care"

Im Februar 2020 bildete eine Gruppe von acht europäischen Gesundheitsfachleuten aus dem primären und sekundären Behandlungsumfeld mit Fachkenntnissen in den Bereichen Diabetes und Nephrologie den Lenkungsausschuss „A New Era in Diabetes Care" (eine neue Ära in der Diabetesbehandlung) mit folgendem Auftrag:

  • Betonung der Herausforderungen und Ungleichheiten in zahlreichen europäischen Ländern in der Prävention, Überwachung und Behandlung von T2DM und den damit verbundenen Komplikationen mit Fokus auf CKD und CVD
  • Erläuterung möglicher Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität und Behandlungsergebnisse für Patienten mit T2DM und damit verbundenen Komplikationen

Den Vorsitz des Lenkungsausschusses hat Professor David Wheeler, Professor für Nierenmedizin am University College London und Honorary Consultant Nephrologist am Royal Free NHS Foundation Trust, London. Weitere Mitglieder sind:

  • Professor Antonio Ceriello, Leiter der Diabetes-Abteilung am IRCCS MultiMedica, Mailand
  • Dr. Francesc Xavier Cos, Direktor der Sant Martí Primary Health Centres, Barcelona und Vorsitzender von Primary Care Diabetes Europe
  • Professor Melanie Davies, Professorin für Diabetes-Medizin, Leicester Diabetes Centre
  • Dr. José Luis Górriz, Leiter der Nephrologie, Hospital Clínico Universitario de Valencia und Lehrbeauftragter für Medizin, Universidad de Valencia
  • Professor June James, Consultant Nurse in Diabetes, University Hospitals of Leicester NHS Trust, und Associate Professor
  • Dr. Esteban Jódar, Leiter der Abteilung für Endokrinologie und Ernährung, Hospitales Universitarios Quirónsalud Madrid de Pozuelo, Professor für Endokrinologie, Fakultät für Gesundheitswissenschaften, Universidad Europea de Madrid, Madrid
  • Professor Ronan Roussel, Leiter der Abteilung für Endokrinologie-Diabetologie-Ernährung, Bichat Hospital, AP-HP Paris

Die Initiative ,A New Era in Diabetes Care‘ wurde ermöglicht durch finanzielle Unterstützung von Mundipharma International Limited, das logistische Unterstützung und Honorare für den Lenkungsausschuss bereitgestellt hat. Mundipharma International Limited hat nicht zum Inhalt des Berichts beigetragen, aber dessen sachliche Richtigkeit überprüft. Die redaktionelle Kontrolle des Berichts verbleibt bei dem Lenkungsausschuss.

Über das Netzwerk von Mundipharma

Mundipharma ist ein globales Netzwerk aus unabhängigen, verbundenen Unternehmen in Privatbesitz, das der Weiterentwicklung im Bereich der Medizin dienen soll. Als leistungsstarkes und sich weiterentwickelndes Unternehmen streben wir nach Innovation und wirtschaftlichen Erfolgen auf der Basis unserer Partnerschaften und haben unser europäisches Arzneimittelportfolio erfolgreich transformiert und diversifiziert. Mundipharma schafft Mehrwert für Patienten, Gesundheitsdienstleister, Kostenträger und das Gesundheitswesen im Allgemeinen, darunter in wichtigen Therapiebereichen wie Diabetes, Onkologie, Biosimilars, Anti-Infektiva und Atemwegserkrankungen.

Quellen:

1 IDF Diabetes Atlas Ninth Edition 2019. Verfügbar unter: https://www.diabetesatlas.org/upload/resources/material/20200302_133351_IDFATLAS9e-final-web.pdf Letzter Zugriff im Mai 2020

2 Einarson T, Acs A, Ludwig C. et al. Prevalence of cardiovascular disease in type 2 diabetes: a systematic literature review of scientific evidence from across the world in 2007-2017. Cardiovasc Diabetol. 2018 Jun 8;17(1):83.

3 Tuttle K, Bakris G, Bilous R. et al. Diabetic kidney disease: a report from an ADA Consensus Conference. Diabetes Care. 2014; 37(10):2864-83.

4 Alicic R, Rooney M, Tuttle K. Diabetic Kidney Disease: Challenges, Progress, and Possibilities. Clin J Am Soc Nephrol. 2017; 12(12):2032-45.

5 Mundipharma International Limited General Public Diabetes Awareness Survey. Durchgeführt von Research Without Barriers, 15. - 27. April 2020. Daten im Archiv.

Job-Code: MINT/DIAB-20009

Erstellt: Juni 2020

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