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Europäische Zentralbank einigt sich laut Medienberichten auf neue Strategie

·Lesedauer: 1 Min.
Europäische Zentralbank in Frankfurt am Main

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat sich laut Medienberichten auf eine neue Strategie im Umgang mit der Inflation geeinigt. EZB-Präsidentin Christine Lagarde und Vizepräsident Luis de Guindos werden die Details der neuen Strategie am Donnerstag (14.30 Uhr) vorstellen, wie die EZB mitteilte. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtete, das EZB-Direktorium habe sich auf ein neues Inflationsziel geeinigt: statt "unter, aber nahe zwei Prozent" heiße es nun schlicht "zwei Prozent".

Bei der neuen Zielsetzung soll es sich demnach um ein "symmetrisches Inflationsziel" handeln. Das bedeutet, dass gegen Abweichungen unterhalb des Inflationsziels geldpolitisch ebenso vorgegangen werden soll wie gegen Abweichung nach oben.

Das "Handelsblatt" berichtete, die EZB wolle künftig die Kosten des Wohnens auch im Eigenheim bei der Inflation mit einberechnen. Bisher wurden bei der Berechnung zwar Mieten berücksichtigt, diese spielen in anderen europäischen Ländern aber eine wesentlich geringere Rolle als in Deutschland und beeinflussten die Berechnung deshalb nur schwach.

Bei der Berechnung der Wohnkosten im Eigenheim gibt es laut "Handelsblatt" aber methodische Probleme - hier sind die Immobilienpreise entscheidend, die jedoch praktisch nur Hauskäufer betreffen. Hausbesitzer merken von der Wertsteigerung ihrer Immobilie hingegen bis zu einem möglichen Verkauf nichts. Da der Auftrag der EZB lautet, Verbraucherpreise stabil zu halten, ist die genaue Berechnung der Inflation als Grundlage geldpolitischer Entscheidungen ein wichtiger Schritt.

Weitere erwartete Entscheidungen des EZB-Direktoriums betreffen laut Medienberichten die Einführung eines digitalen Euro und mögliche Schritte zu einer grüneren Ausrichtung der EZB.

fho/ilo

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