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Europäische Flugsicherheitsbehörde hebt Verbot für Boeing 737 MAX auf

·Lesedauer: 1 Min.
Logo von Boeing

Die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA hat das Flugverbot für die Boeing 737 MAX aufgehoben. Nach einer "eingehenden Prüfung" sei entschieden worden, dass die Maschine wieder grünes Licht bekomme und sicher fliegen könne, erklärte EASA-Chef Patrick Ky am Mittwoch. Wenig später zog auch die britische zivile Luftfahrtbehörde nach und hob das Verbot auf. Das Flugverbot galt nach zwei Abstürzen mit mehreren hundert Toten.

Die Untersuchung durch die Flugsicherheitsbehörde sei "in vollkommener Unabhängigkeit" von Boeing oder der US-Luftfahrtaufsicht FAA sowie "ohne wirtschaftlichen oder politischen Druck" erfolgt, versicherte die EASA. In London hieß es, der Flugstopp werde nun aufgehoben, nachdem es "wichtige Änderungen" bei den Maschinen und der Ausbildung der Piloten gegeben habe.

Die FAA in den USA hatte das Flugverbot für die 737 MAX bereits Mitte November aufgehoben. Anfang Dezember startete in Brasilien eine Maschine des Typs wieder zu einem kommerziellen Flug.

Das weltweite Flugverbot für die 737 MAX war im März 2019 verhängt worden. Grund waren die Abstürze von zwei Maschinen des Typs in Indonesien und Äthiopien mit insgesamt 346 Todesopfern.

Um grünes Licht für eine Wiederaufnahme des Flugverkehrs zu bekommen, hatte Boeing eine Reihe technischer Veränderungen vorgenommen. Unter anderem wurde die Software des Stabilisierungssystems überarbeitet. Außerdem musste jede Fluggesellschaft ihr Trainingsprogramm für Piloten der 737 MAX überarbeiten.

hcy/isd