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Euro-Kurs legt etwas zu

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In den ersten Handelsstunden am Freitag zeigte sich eine Dollar-Schwäche, die dem Euro im Gegenzug etwas Auftrieb verlieh.

Der Kurs des Euro ist am Freitag leicht gestiegen. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1777 US-Dollar gehandelt und damit etwas höher als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagnachmittag auf 1,1765 Dollar festgesetzt.

In den ersten Handelsstunden am Freitag zeigte sich eine Dollar-Schwäche, die dem Euro im Gegenzug etwas Auftrieb verlieh. Der US-Dollar verzeichnete im Handel mit allen führenden Währungen Kursverluste. Marktbeobachter verwiesen auf Fortschritte im politischen Streit in Washington um ein neues staatliches Hilfspaket im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise.

Das Konjunkturprogramm, das Ökonomen und die US-Notenbank Fed dringend empfehlen, wird derzeit von US-Präsident Donald Trump blockiert. Zuletzt hatte das Weiße Haus den jüngsten Kurs aber wieder geändert und signalisiert, dass es einem groß angelegten Konjunkturprogramm offen gegenübersteht.

Finanzminister Steven Mnuchin habe Nancy Pelosi, der Sprecherin des Repräsentantenhauses, in einem Telefongespräch mitgeteilt, dass Präsident Trump eine Vereinbarung über ein umfassendes Konjunkturpaket anstrebe, sagte Pelosi-Sprecher Drew Hammill. Anfang der Woche hatte Trump die Verhandlungen noch auf Eis gelegt.

Die Aussicht auf ein schnelles Hilfsprogramm sorgte an den Finanzmärkten für eine freundliche Stimmung. Als sicher geltende Anlagen wie der US-Dollar gerieten dagegen unter Druck.

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