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Euler Hermes sieht höheres Insolvenzrisiko wegen Gaspreisexplosion

·Lesedauer: 1 Min.

HAMBURG (dpa-AFX) - Der Höhenflug der Gaspreise dürfte nach Einschätzung des Kreditversicherers Euler Hermes bis zum Frühjahr anhalten. Zugleich rechnet die Allianz-Tochter mit einem deutlich gestiegenen Insolvenzrisiko für kleinere Versorger in Deutschland und Großbritannien, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie hervorgeht.

Demnach dürften die Terminmarktpreise für Erdgas im Frühjahr 2022 ihren Höchststand erreichen. "Sollte es in der nördlichen Hemisphäre sehr kalt werden, könnte es zu weiteren vorübergehenden Preissteigerungen auf den Energierohstoff- und Strommärkten kommen", so die Branchenexperten von Euler Hermes. "Aber auch bei einem milden Winter könnten die Länder geneigt sein, ihre Vorräte vorsorglich aufzustocken."

Vor allem in Großbritannien hat Euler Hermes bereits eine Pleitewelle unter kleineren Versorgern ausgemacht, die wegen der Preisexplosion unter finanziellen Druck geraten seien. In einem normalen Jahr rutschten dort etwa sieben bis acht Versorger in die Pleite, so Euler-Hermes-Branchenanalyst Ano Kuhanathan. In diesem Monat (Stand: 11. Oktober) seien es bereits acht gewesen, "und die Zahl wird wahrscheinlich noch ansteigen". Tatsächlich kündigten am Mittwoch zwei weitere Energieversorger in Großbritannien ihr Aus an.

Euler Hermes wies darauf hin, dass die deutsche Marktstruktur im Energiesektor der Großbritanniens ähnele, "da sich das Land für die Liberalisierung des Energiesektors entschieden hat, um den Verbrauchern Wahlmöglichkeiten zu bieten und Monopole aufzulösen".

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