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EU will weniger Gebiete als Steueroasen klassifizieren

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BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die EU will das britische Überseegebiet Anguilla sowie die Inselstaaten Dominica und Seychellen von ihrer Liste der Steueroasen streichen. Darauf einigten sich am Mittwoch Vertreter der 27 Mitgliedstaaten in Brüssel, wie ein Diplomat und eine Quelle im Ministerrat der Deutschen Presse-Agentur bestätigten. Für die betroffenen Gebiete bedeutet die Entscheidung vor allem ein besseres Image. In den vergangenen Jahren ist der Druck auf Unternehmen gewachsen, ihre Gewinne nicht in Steuerparadiesen zu versteuern.

Weiter sollen Amerikanisch-Samoa, Fidschi, Guam, Palau, Panama, Samoa, Trinidad und Tobago, die Amerikanischen Jungferninseln und Vanuatu auf der Liste stehen. Diese neun Länder und Gebiete fördern laut der EU "missbräuchliche Steuerpraktiken", die die Steuereinnahmen von EU-Staaten untergraben.

Die überarbeitete Liste soll am Dienstag beim Treffen der Finanz- und Wirtschaftsminister formell angenommen werden.

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