Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    13.298,96
    +46,10 (+0,35%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.539,27
    +22,17 (+0,63%)
     
  • Dow Jones 30

    30.218,26
    +248,74 (+0,83%)
     
  • Gold

    1.842,00
    +0,90 (+0,05%)
     
  • EUR/USD

    1,2127
    -0,0022 (-0,18%)
     
  • BTC-EUR

    15.575,65
    -13,25 (-0,09%)
     
  • CMC Crypto 200

    365,19
    -14,05 (-3,71%)
     
  • Öl (Brent)

    46,09
    +0,45 (+0,99%)
     
  • MDAX

    29.517,75
    +230,57 (+0,79%)
     
  • TecDAX

    3.117,66
    +32,33 (+1,05%)
     
  • SDAX

    13.969,70
    +127,08 (+0,92%)
     
  • Nikkei 225

    26.751,24
    -58,13 (-0,22%)
     
  • FTSE 100

    6.550,23
    +59,96 (+0,92%)
     
  • CAC 40

    5.609,15
    +34,79 (+0,62%)
     
  • Nasdaq Compositive

    12.464,23
    +87,05 (+0,70%)
     

EU will Nigerianerin Okonjo-Iweala an der WTO-Spitze sehen

·Lesedauer: 1 Min.

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Im Rennen um den Führungsposten bei der Welthandelsorganisation (WTO) stellen sich die EU-Staaten geschlossen hinter Ngozi Okonjo-Iweala aus Nigeria. Darauf einigten sich am Montag Vertreter der 27 Regierungen in Brüssel, wie ein EU-Diplomat bestätigte. Die 66 Jahre alte Okonjo-Iweala setzte sich damit im Ringen um die Unterstützung der EU-Staaten gegen Yoo Myung Hee aus Südkorea durch. Diese ist die einzige noch andere verbliebene Kandidatin im Rennen um des Posten des WTO-Generaldirektors.

Die 164 WTO-Mitglieder hatten das Bewerberfeld vor rund zweieinhalb Wochen von fünf auf zwei reduziert. Die dritte Konsultationsphase zur Kandidatenauswahl endet an diesem Dienstag. Danach soll feststehen, wer die meiste Unterstützung hat und eine formelle Entscheidung getroffen werden.

Okonjo-Iweala war insgesamt 25 Jahre bei der Weltbank, die Entwicklung in ärmeren Ländern fördert. Zweimal war die Entwicklungsökonomin mit Studium an den US-Eliteuniversitäten Harvard und MIT zudem Finanzministerin und steht der Globalen Allianz für Impfstoffe und Immunisierung (Gavi) vor.

Der bisherige WTO-Generaldirektor Roberto Azevêdo hatte sein Amt Ende August nach sieben Jahren an der Spitze der WTO aus familiären Gründen vorzeitig abgegeben.