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EU-Staaten halten Gipfel mit Indien ab

·Lesedauer: 1 Min.
Video-Konferenz mit Premier Modi im Juli 2020

Die EU-Staats- und Regierungschefs haben am Samstag Gipfelgespräche mit Indiens Premierminister Narendra Modi abgehalten. Ziel sei ein "Neustart" der Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Samstag. Gleichzeitig geht es um weitere Unterstützung für Indien angesichts der dramatischen Lage des Landes in der Corona-Krise.

Indien ist der zehntgrößte Handelspartner der EU. Im vergangenen Jahr betrug das Handelsvolumen zwischen beiden Seiten gut 65 Milliarden Euro. Angesichts einer Bevölkerung von fast 1,4 Milliarden Menschen und einer rasanten wirtschaftlichen Entwicklungen sieht die EU hier noch großes Potenzial.

Die Freihandelsgespräche sind seit 2013 blockiert. Grund war unter anderem Streit um Zollsenkungen und den Zugang indischer Arbeitnehmer nach Europa.

Von der Leyen betonte, es gebe "eine Menge ungenutztes Potenzial" zwischen der EU und Indien, vor allem bei Handel und Investitionen. Zudem sei Indien "ein Kraftzentrum bei der Digitalisierung", sagte die Kommissionschefin. Beide Seiten einigten sich demnach bereits darauf, bei Künstlicher Intelligenz und Supercomputern die Zusammenarbeit zu verstärken.

Modi nahm wegen der schwierigen Corona-Lage in seinem Land per Video-Schaltung an dem Gipfel mit der EU teil. Das indische Gesundheitssystem ist angesichts der Lage völlig überlastet. Immer wieder sterben Corona-Patienten, weil in den Krankenhäusern medizinischer Sauerstoff zur Beatmung fehlt. EU-Länder haben bereits Hilfslieferungen von Ausrüstung und Medikamenten im Umfang von geschätzt 100 Millionen Euro geliefert.

mt/gt