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EU senkt Wachstumsprognosen, sieht mehr Inflation: Entwurf

(Bloomberg) -- Die Erholung des Euroraums von der Pandemie wird nach Einschätzung der Europäischen Kommission schwächer ausfallen als bislang erhofft. Die Inflation indessen dürfte aufgrund von Russlands Krieg in der Ukraine schneller steigen als bisher befürchtet.

Da die steigenden Preise die Nachfrage dämpfen und die Gefahr von Energieengpässen im Winter die Zuversicht schwinden lässt, dürfte die Wirtschaftskraft des Euroraums in diesem Jahr um nur 2,6% und nächstes um nur 1,4% steigen, erwartet die Kommission laut einem Prognoseentwurf, der Bloomberg vorliegt. Im Mai war sie noch von 2,7% sowie 2,3% Wachstum ausgegangen.

Die Inflationsprognose der EU-Kommission steigt für 2022 auf 7,6% und für nächstes Jahr auf 4%, von zuvor 6,1% beziehungsweise 2,7%. Die Prognosen werden um 11 Uhr offiziell vorgestellt. Bis dahin könnten sich die Zahlen auch noch ändern.

Überschrift des Artikels im Original:

EU Cuts Euro-Area GDP Forecast, Sees 7.6% Inflation, Draft Shows

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©2022 Bloomberg L.P.

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