Deutsche Märkte öffnen in 5 Stunden 53 Minuten
  • Nikkei 225

    28.919,53
    -598,81 (-2,03%)
     
  • Dow Jones 30

    34.742,82
    -34,94 (-0,10%)
     
  • BTC-EUR

    45.898,50
    -2.995,01 (-6,13%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.461,37
    -99,92 (-6,40%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.401,86
    -350,38 (-2,55%)
     
  • S&P 500

    4.188,43
    -44,17 (-1,04%)
     

Das EU-Parlament stimmt über den Impfpass ab - Heute stellen sich die Weichen für den Sommerurlaub

Business Insider Deutschland
·Lesedauer: 1 Min.
Heute wird im EU-Parlament über ein digitale Impfzertifikat entschieden.
Heute wird im EU-Parlament über ein digitale Impfzertifikat entschieden.

Die Corona-Pandemie beschleunigt ganz offensichtlich die EU-Gesetzgebung. Obwohl sich die Regierungschefs aller 27 Mitgliedsstaaten erst im Februar für die Einführung eines digitalen Impfasses ausgesprochen hatten, stimmt das Europäische Parlament schon heute über den Gesetzesentwurf ab. Damit nimmt das Gesetz bereits heute die entscheidendste Hürde. Unter normalen Umständen hätte es unter Umständen mehrere Jahre gedauert, bis ein derart wichtiges Gesetz verabschiedet worden wäre.

Große Mehrheit im Parlament erwartet

Es wird erwartet, dass fast alle Abgeordneten im Parlament für die Einführung des voraussichtlich europaweit gültigen Impfzertifikats stimmen werden. Laut der Tagesschau sperren sich nur einige Vertreter rechts aussen positionierter Parteien dagegen. Der Impfpass soll nicht nur für das Smartphone, sondern auch als Ausdruck auf Papier erhältlich sein. So sollen ihn auch Menschen die kein Handy besitzen, oder sich nicht ausschließlich digital ausweisen wollen, nutzen können. Menschen die sich bis zum Sommer noch nicht impfen lassen konnten, sollen auch mit einem negativen PCR-Testergebnis reisen können.

Das Dokument beinhaltet Informationen darüber, ob der EU-Bürger geimpft ist, bereits eine Covid-19-Infektion durchgemacht hat oder jüngst negativ getestet wurde. Wenn alles glatt läuft, könnte der digitale Impfnachweis schon im Juni eingeführt werden. So käme er rechtzeitig zu den Sommerferien und könnte so den Sommerurlaub vieler Europäer retten. Welche Befugnisse Geimpfte tatsächlich zurückbekommen, liegt in der Hand der jeweiligen Mitgliedsstaaten und soll in der EU nicht einheitlich geregelt werden.