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EU-Kommission nimmt Tiktoks Praktiken bei Werbung für Kinder unter die Lupe

·Lesedauer: 1 Min.
Tiktok-Logo

Die EU-Kommission hat eine Überprüfung der Geschäftspraktiken der Videoplattform Tiktok bei Werbung für Kinder angekündigt. Nach einer Warnung des Europäischen Verbraucherverbands (BEUC) über Verstöße des Unternehmens gegen die EU-Verbraucherrechte sei am Freitag gemeinsam mit den nationalen Verbraucherschutzbehörden ein formeller Dialog mit Tiktok gestartet worden, erklärte die Kommission in Brüssel. Das Unternehmen hat nun einen Monat Zeit, um zu antworten und mit der Kommission und den Verbraucherschutzbehörden zusammenzuarbeiten.

Nach Angaben der Kommission gehören zu den "besonders besorgniserregenden Praktiken" der insbesondere bei Jugendlichen beliebten Kurzvideoplattform "verstecktes Marketing, aggressive Werbetechniken, die auf Kinder abzielen, und bestimmte Vertragsklauseln in Tiktoks Richtlinien, die als irreführend und verwirrend angesehen werden könnten".

EU-Justizkommissar Didier Reynders wies darauf hin, dass die beschleunigte Digitalisierung infolge der Corona-Pandemie auch neue Risiken mit sich gebracht habe, "insbesondere für schutzbedürftige Verbraucher". Zugleich betonte er, dass es in der Europäischen Union verboten sei, "Kinder und Minderjährige mit Schleichwerbung wie Bannern in Videos anzusprechen". Der eingeleitete Dialog solle Tiktok "dabei unterstützen, die EU-Vorschriften zum Schutz der Verbraucher einzuhalten".

jm/noe

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