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EU-Kommission genehmigt Beihilfe für Messe-Ausfälle in Deutschland

·Lesedauer: 1 Min.

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Veranstalter von Messen und Ausstellungen dürfen nach einer Entscheidung der EU-Kommission wegen der Corona-Krise mit weiteren bis zu 150 Millionen Euro unterstützt werden. Die Brüsseler Behörde genehmigte am Montag eine entsprechende Hilfsmaßnahme aus Deutschland. Mit dem Geld sollen Kosten, die bei der Organisation von Veranstaltungen entstanden sind, ausgeglichen werden, wenn diese wegen Corona-Maßnahmen abgesagt wurden. Konkret geht es um Ereignisse, die zwischen dem 1. Oktober 2021 und dem 30. September 2022 geplant waren.

"Die Maßnahme steht Organisatoren aller Größen offen, die in Deutschland tätig sind", hieß es. Da nicht mehr als der tatsächliche Verlust kompensiert werde und nur Schäden ausgeglichen würden, die in Zusammenhang mit Hygienebeschränkungen stünden, sehe die Kommission keine Gefahr, dass der Wettbewerb verzerrt werde.

Die EU-Wettbewerbshüter hatten bereits Anfang des Jahres einen 642-Millionen-Rettungsschirm für die deutsche Messe- und Kongressbranche genehmigt. Sie ist von der Pandemie besonders hart getroffen worden.

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