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EU-Kommission genehmigt 642 Millionen Staatshilfe für Messebetreiber

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BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die EU-Wettbewerbshüter haben einen 642-Millionen-Rettungsschirm für die deutsche Messe- und Kongressbranche genehmigt. Profitieren sollen Unternehmen mit Gewinneinbußen zwischen März und Dezember 2020 aufgrund von Corona-Beschränkungen, teilte die EU-Kommission am Montag mit. Abgedeckt würden bis zu 100 Prozent der mit Einschränkungen verbundenen Gewinneinbußen. Dabei sei entscheidend, dass die Verluste auf angeordnete Veranstaltungsverbote der Bundesländer zurückzuführen seien.

Der Schaden werde berechnet, indem die Differenz aus dem durchschnittlichen Betriebsgewinn der entsprechenden Zeiträume der Jahre 2018 und 2019 (1. März bis 31. Dezember) und dem tatsächlichen Gewinn im selben Zeitraum 2020 ermittelt werde. Eine betroffene Firma kann keine Entschädigung für Zeiträume verlangen, in denen im betreffenden Land keine Verbote für Messen und Kongresse bestanden, heißt es in der Mitteilung der EU-Kommission.