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EU-Gesundheitskommissar will Pferdefleisch-Panscher hart bestrafen

Berlin (dapd). EU-Gesundheitskommissar Tonio Borg hat den Hintermännern des Pferdefleisch-Skandals die "volle Härte des Strafrechts" angedroht. In der "Bild"-Zeitung schloss Borg zugleich die dauerhafte Einführung von DNA-Tests für Fleisch in der EU nicht mehr aus. "Wir setzen alles daran, den Betrügern so schnell wie möglich das Handwerk zu legen", sagte Borg.

Falsch deklariertes Fleisch in den Handel zu bringen sei kein Kavaliersdelikt. "Und wer sogar Fleisch mit Medikamenten-Rückständen wie Phenylbutazon auf den Markt bringt, ist ein Verbrecher." Deshalb sei es richtig, dass jetzt Europol grenzüberschreitende Ermittlungen gegen die Hintermänner des Pferdefleisch-Skandals aufgenommen habe, sagte der EU-Gesundheitskommissar weiter.

Borg erwartet eine schnelle Aufklärung des aktuellen Pferdefleisch-Skandals. Er rechne damit, dass mit den vereinbarten 2.250 DNA-Tests in allen Mitgliedsländern in den nächsten Wochen schnell ein Überblick über das gesamte Ausmaß des Skandals möglich sei. "Wenn sich zeigt, dass die Test notwendig sind, um die Gesundheit der Verbraucher zu schützen, müssen wir über dauerhafte Pflichttests nachdenken."

dapd

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