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EU-Exporte brechen im April wegen Corona-Krise um 28 Prozent ein

Container-Schiff in Rotterdam

Die Warenausfuhren der EU sind im April angesichts der Beschränkungen durch die Corona-Pandemie deutlich gefallen. Wie die Statistikbehörde Eurostat am Montag mitteilte, lieferten die 27 EU-Staaten noch Güter im Wert von 125,4 Milliarden Euro in die restlichen Länder der Welt. Dies war ein Rückgang von 28,2 Prozent im Vergleich zum April des Vorjahres.

Auch die Einfuhren in die EU sanken deutlich auf 125,1 Milliarden Euro. Dies waren 22,7 Prozent wenige als vor einem Jahr. Damit erzielte die EU einen Handelsüberschuss von rund 0,2 Milliarden Euro im Warenverkehr mit dem Rest der Welt.

Die Corona-Krise und die damit verbundenen vorübergehenden Firmen- und Grenzschließungen hinterließen auch deutliche Spuren im Handel unter den EU-Staaten. Er sank binnen Jahresfrist um 32 Prozent auf 175,2 Milliarden Euro.