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EU arbeitet an Lösung des transatlantischen Handelskonflikts

Alberto Nardelli, Bryce Baschuk und Jonathan Stearns
·Lesedauer: 1 Min.

(Bloomberg) -- Die Europäische Union arbeitet unterrichteten Kreisen zufolge an einem Entwurf zur Neugestaltung der Handelsbeziehungen mit den USA, den sie der zukünftigen Biden-Administration vorlegen will. Dazu gehöre auch die Beilegung des seit langem bestehenden Streits im Flugzeug-Sektor, der zu Zöllen auf Exporte im Wert von 11,5 Milliarden Dollar zwischen den miteinander verbündeten Demokratien geführt hat.

Die EU befinde sich in Gesprächen mit den vom Konflikt betroffenen Mitgliedstaaten, einschließlich Deutschland und Frankreich, wie das Problem der illegalen Hilfen, die beide Seiten Airbus SE beziehungsweise Boeing Co. gewährt haben, gelöst werden soll, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Der Vorschlag der Europäischen Kommission, der Exekutive des Staatengemeinschaft, würde die umfassenderen Handelsbeziehungen mit den USA abdecken, nicht nur den Flugzeugstreit, sagte eine der Personen.

“Die EU setzt sich weiterhin für eine Verhandlungslösung in allen Fragen der Zivilluftfahrt ein”, sagte Sophie Dirven, Sprecherin der Kommission, in einer per E-Mail versandten Erklärung. „Wir freuen uns darauf, konstruktiv mit der neuen US-Regierung zusammenzuarbeiten, um diesen lang anhaltenden Streit im Rahmen einer erneuerten transatlantischen Agenda beizulegen. In dieser Angelegenheit stehen wir in ständigem Kontakt mit den Mitgliedstaaten.“

Überschrift des Artikels im Original:EU Looks Past Trump to Defuse Transatlantic Trade Conflict (1)

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