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Vom ETF zur Dividendenaktie: Clever!

·Lesedauer: 2 Min.
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Von einem ETF zur Dividendenaktie überzugehen kann ein möglicher Schritt sein, muss es aber nicht. Natürlich spricht nichts dagegen, einfach einem passiven Investitionsstil treu zu bleiben, wenn man es denn langfristig möchte.

Wer sich jedoch nach mehr Rendite sehnt, der kann zu Aktien mit einer starken Dividende tendieren. Es gibt grundsätzlich einige Vorteile, die einem hier zunächst das Stock-Picken erleichtern. Lass uns das heute ein wenig näher betrachten.

Vom ETF zur Dividendenaktie: Darum so clever!

Das, was viele Investoren bei einem ETF bereits kennen, ist in der Regel der Buy-and-Hold-Ansatz. Auch bei Dividendenaktien geht es darum, möglichst langfristig von einem starken, profitablen Geschäftsmodell und den Dividenden oder einem Wachstumspotenzial zu profitieren. Zeit ist stets ein Faktor, der die Rendite stark beeinflusst, entsprechend ist das sogar ziemlich identisch.

Aber auch was den Aufwand angeht, können Dividendenaktien eine logische Konsequenz nach einem ETF-Ansatz sein. Wie gesagt: Wenn man es denn möchte. Im Endeffekt verbringt man als angehender Aktienanalyst sehr viel Zeit damit, die Qualität eines Geschäftsmodells zu bewerten. Bei Tech- oder Growth-Aktien ist das etwas schwieriger, da diese Bewertung vor allem in die Zukunft gerichtet ist. Reife Blue-Chips mit häufig bekannten Geschäftsmodellen, starken Marken oder Produkten, die man kennt und tagtäglich nutzt, erleichtern jedoch die unternehmensorientierte Analyse enorm. Das ist ein weiterer Vorteil, wenn man zu dieser Art von Aktien wechseln möchte.

Insofern gibt es eine Art Zeitersparnis oder man lernt, wie man eine Dividendenaktie bewertet, ohne zunächst zu tief in die Unternehmensqualität eintauchen zu müssen. Bei Coca-Cola zum Beispiel müssen wir als Investoren weder die Qualität noch Wettbewerbsvorteile großartig nachvollziehen und können uns zunächst auf das Bewerten der Aktie und mögliche Renditepotenziale konzentrieren.

Warum nicht Schritt für Schritt?

Wer zunächst primär in einen ETF investierte und zu einem Stock-Picker werden möchte, der kann daher auf die eine oder andere Dividendenaktie setzen. Für mich ist das der einfachste mögliche Übergang, um das Bewerten von Unternehmen und deren Aktien nachzuvollziehen. Es gibt einige Vorteile beim Erlernen und teilweise eine gewisse Zeitersparnis.

Ob du das überhaupt möchtest, das ist eine andere Frage. Aber zunächst einmal bietet es sich an, es einfach zu halten und das Handwerkszeug anhand von bekannten Unternehmen zu erlernen und zu vertiefen. Dividendenaktien bekannter Unternehmen und Weltkonzerne sind eine gute Spielwiese, um sich hier zunächst einmal auszuprobieren.

Der Artikel Vom ETF zur Dividendenaktie: Clever! ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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